Bergtouren

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Predigtstuhl (1613 m)

Bergtour | Berchtesgadener Alpen | Bad Reichenhall
1200 Hm | insg. 06:00 Std. | Schwierigkeit (3 von 6)

Zugegeben, der schönste Zugang ins Lattengebirge führt durch den wilden Alpgarten. Doch für heiße Sommertage empfiehlt sich eine nordseitige, kaum weniger attraktive Alternative. Vom Saalachsee aus windet sich der einsame Waxriessteig durch steile Hänge mit Felsstufen und tief eingeschnittenen Gräben und bestätigt dabei eindrucksvoll, wie großartig viele Steige im Lattengebirge angelegt sind. Auch der Abstieg über die Spechtenköpfe ist ein Erlebnis. Zwar ist der Steig von oben kommend noch nicht beschildert, aber durchgehend markiert. Zudem verläuft er auf der Trasse des neuen Abwasserkanals und ist daher nicht zu verfehlen.

Monte Vioz (3645 m)

Bergtour | Ortler Alpen | Peio
1365 Hm | insg. 08:00 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Wie eine Burg ragt der wuchtige Klotz des Monte Vioz über dem Val di Peio auf, dazwischen liegen 2500 Höhenmeter. Beeindruckend, auch weil der Gipfel am Südrand der Ortlergruppe stolze 3645 Meter misst – und von Süden aus ohne Gletscherberührung in einer relativ leichten Bergtour erreicht werden kann. Mit Schneefelder muss man in dieser Höhenlage natürlich auch im Hochsommer rechnen und Gletscher gibt es auch, doch die verstecken sich auf der Nordseite. Rekordverdächtig ist auch das Rifugio Mantova del Vioz gut hundert Meter unterhalb des Gipfels – die höchste Schutzhütte der Ostalpen, die ohne Gletscherberührung erreichbar ist.

Cima Marmotta (3330 m) - Köllkuppe

Bergtour | Ortler Alpen | Peio
1700 Hm | insg. 08:30 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Die Köllkuppe (ital. Cima Marmotta) zählt zu den leichtesten und beliebtesten Skitourenzielen im hinteren Martelltal und bietet einen Traumblick auf die Zufallspitzen und ihre Gletscherlandschaft. Komplett einsam ist der Berg dagegen im Sommer, vor allem wer von Süden aus dem Val di Peio aufsteigt. Markierte Wege sucht man hier vergeblich, doch wer einen Blick für das Gelände hat und absolut trittsicher ist, der kann eine kurzweilige Überschreitung machen. Während der Anstieg dabei technisch eher mäßig schwierig ist, ist die Überschreitung eine ganze Nummer anspruchsvoller. Als Tagestour konditionell sehr fordernd; jedoch als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung möglich.

Hohes Brett (2340 m)

Bergtour | Berchtesgadener Alpen | Berchtesgaden
1280 Hm | insg. 06:30 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Auf komplett unmarkierten Steigen führt dieser alternative Aufstieg über die Brettgabel aufs Hohe Brett, dessen Gipfelkreuz auf dem Plateau zwischen Jenner und Hohem Göll steht. Er führt durch eine recht wilde und alpine Landschaft mit steilem Schrofengelände und leichten Felspassagen und erfordert sehr gutes Orientierungsvermögen sowie alpine Erfahrung im unmarkierten Gelände. Der teils drahtseilversichert Abstieg übers Jägerkreuz zum Pfaffenkegel verläuft auf dem ausgeschilderten Normalweg und so kann man eine wunderschöne Rundtour mit mehreren Gipfeln gestalten. Wem das zu lang und anspruchsvoll ist, kann einfach über den Normalweg aufsteigen.