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Wer am Wochenende bei schönem Wetter in die Berge fährt, ist selten allein. Aber es gibt sie noch, die Touren, die von Wanderern eher links liegen gelassen werden, obwohl sie sehr attraktiv sind. Beispiel: Das Gipfelpaar Kreuzkopf und Ochsenälpeleskopf im Ammergebirge. Die beiden Gipfel sind zwar auch kein Geheimtipp, aber doch relativ ruhig für die Gegend. Die wilde Abstiegsvariante durch das Kuhkartal ist dagegen nicht ausgeschildert und somit echt einsam, erfordert aber Trittsicherheit und Gespür fürs Gelände wie auch ein Portion Eigenverantwortung.







Die ruhige Alternative! Mit der Seilbahn zum Wallberg ließe sich das Gros der Höhenmeter sparen; und weil der Risserkogel zudem der vielleicht schönste Aussichtspunkt in den Tegernseer Bergen ist, herrscht dort meist reger Betrieb. Doch es gibt auch eine eher einsame und landschaftlich reizvollere Variante, zum Gipfelkreuz zu gelangen: den Süd-Anstieg über die Ableiten-Alm.


Von drei Seiten kann man auf den Roten Stein steigen. Die interessanteste Variante führt von Bichlbächle über das gleichnamige Jöchle zum exponierten Gipfel. Beim steilen Finale der Tour geht es über anspruchsvolles Gehgelände und in ganz leichter und kurzer Kletterei über bröseliges Felsgelände zum großen Metallkreuz mit beeindruckendem Ausblick.