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Die Kalkkögel bilden eine markante Felskette südwestlich von Innsbruck. Sie werden daher nicht ganz zu Unrecht auch „Nordtiroler Dolomiten“ genannt. Die Schlicker Seespitze ist der höchste Gipfel dieser Kette und somit ein grandioser Aussichtsberg. Über die brüchige, felsdurchsetzte Nordwestflanke kann man den Gipfel besteigen. Für dieses Schrofengelände mit ganz leichter Blockkletterei ist unbedingt Trittsicherheit erforderlich, ein Steinschlaghelm wird empfohlen. Der Zustieg führt jedoch über landschaftlich äußerst reizvolles Almgelände unter der gesamten Kalkkögel-Kette entlang.



Die Gegend um den Spitzingsee gehört wohl zu den beliebtesten Bergrevieren der Münchner und entsprechend überlaufen sind die meisten Gipfel. Alle Gipfel? Nein, nicht alle! Aber die Bergeinsamkeit am Spitzing muss man sich schon verdienen. Im Falle der Nagelspitz heißt das: Trittsicherheit obligatorisch, ein Durchwursteln im unübersichtlichen Latschendickicht, eine kurze Kraxelstelle überwinden und eine Portion Eigenverantwortung mitbringen.




Dieser burgartige, felsige Höcker thront direkt über dem südlichen Gardasee und ist einer der besten Aussichtspunkte der ganzen Gegend. Das mit der Aussicht gilt natürlich nur für klare Tage und die wird man selten im Hochsommer finden. Die Tour ist also ideal für Frühling und Herbst, ja sogar noch ganz spät im Jahr ist der Monte Castello ein super Tipp. Die Tour ist kurz und somit wenig beschwerlich, erfordert jedoch ein Minimum an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

