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Durch den kleinen Schönheitsfehler der Tour, den flachen Anstieg durchs Val da Fain, ist die Route nie überlaufen, auch wenn man meist eine Spur vorfindet. Die Aussicht auf die Berninagruppe ist vom Gipfel berauschend und auf der nordseitigen Abfahrt findet man häufig guten Pulverschnee. Außerdem kann man ohne großen zeitlichen Aufwand 2 Gipfel besteigen.

Das Schlotterjoch (auch Glaitner Hochjoch genannt) gehört zu den vielen lohnenden Genuss-Skitouren im Bereich von Ratschings und Ridnaun. Zunächst muss man einen Waldgürtel überwinden, dann wartet aber wunderschönes Skigelände mit sehr weiten kupierten Nordhängen, die oft herrlichen Pulver bieten. Das Schlotterjoch kann – je nach Verhältnissen – über 2 Routen bestiegen werden. Die skitechnisch etwas anspruchsvollere führt über das Glaitner Joch und den zu Beginn ziemlich steilen Ostgrat und hat durchaus einen gewissen alpinen Reiz. Die andere Route zieht sich entlang des Nordrückens und am Ende über einen etwas steileren Hang zum Grat hinauf.

Die Skitour zwischen Albulagebiet und Bergell führt sozusagen durch historisches Gelände. Sind doch Forcellina und Septimer alte, römische Übergänge und auch der Name Bivio stammt aus dieser Zeit. Rein skifahrerisch gibt es sicher aufregendere Touren, doch landschaftlich handelt es sich um eine sehr schöne Hochgebirgswanderung.