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Wie eine mächtige Fels-Bastion schiebt sich der Monte Brione zwischen Torbole und Riva. Der Mini-Berg punktet mit spektakulärer Sicht auf den Gardasee und ist gerade hoch genug, um sich am Ankunftstag eines Urlaubs ein wenig zu „akklimatisieren“ oder um einen Badetag mit einer kleinen Bergtour (Rundtour) zu verbinden.




Auch die Region Gardasee Süd ist so vielseitig, dass es eigentlich schade wäre, den ganzen Urlaub nur beim Baden zu verbringen. Eine wunderbare Bergwanderung am südlichen Rande des Monte Baldo Kammes ist jedoch so kurz, dass man auch nach einem Badetag noch eine Runde drehen kann. Vom idyllischen Bergdorf Lumini führt ein einsamer Pfad hinauf zum Monte Belpo und um den Berg herum zurück zum Ort. Dabei darf man großartige landschaftliche Eindrücke sammeln.

Der Monte Aquila ist ein toller Berg, um sich ohne große Mühe einen Überblick über das Gran Sasso-Gebiet zu verschaffen - eine Bergwanderung, die fantastische Aus- und Einblicke bietet. Der felsige Corno Grande und die fantastische Hochebenen des Campo Imperatore zeigen sich hier besonders schön. Der bergsteigerisch völlig unschwierige Buckel ist also eine durchaus lohnende, wenn auch (saisonabhängig) stark frequentierte Spritztour. Eine nette Runde ergibt sich, wenn man die Tour über das bewirtschaftete Rifugio Duca degli Abruzzi erweitert.

Eine eher kurze Skitour mit rassigen Abfahrten und unglaublich schönem Blick aufs Meer. Auch wenn es nicht allzu viele Höhenmeter bis zum Gipfel sind, der Monte Aquila ist viel mehr als nur eine Spritztour aus dem Pistengebiet des Campo Imperatore. Dieser Gran Sasso Gipfel bietet landschaftlich großartige Eindrücke und dazu auch steiles Gelände; wenn man will sogar extrem steile Abfahrten. Als Ergänzung zur Normalroute kann man noch eine entspannte Zwischenabfahrt über einen herrlich sanften, kopierten Boden einbauen.

Wie ein Wächter thront stolz der Monte Altissimo 2000 Höhenmeter über Torbole. Er ist die nördlichste Erhebung in der langen Monte-Baldo-Kette und gleichzeitig der zweithöchste Gipfel. Der Kontrast zwischen dem rauen alpinen Gipfelambiente und dem südlichen Charme des Gardaseeufers ist kaum zu überbieten.


Der Blick auf den Gardasee stellt sich erst am Gipfel ein, doch dann hat man einen unvergleichlichen Ausblick auf den Lago. 2000 Hm steht man über dem Wasserspiegel. Die Skitourengeher kommen aber nicht nur der gigantischen Aussicht wegen: Dieser nördlichste Monte Baldo Gipfel bietet sehr schöne mittelsteile, breite Abfahrtshänge, die wegen der sonnenverwöhnten Exposition oft guten Firn ausbilden. Die Kombination von südlichem Flair und Skitour macht den besonderen Reiz dieser Unternehmung aus.