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Skitouren

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Monte Rocca (2810 m)

Skitour | Livigno Alpen | Livigno
800 Hm | Aufstieg 02:15 Std. | Schwierigkeit (2 von 6)

Skitourengeher und Freerider haben in Livigno die Qual der Wahl. Sehr zu empfehlen ist die wunderschöne Genussskitour auf den Monte Rocca, wo man auch an schönen Wochenenden meist wenig Gleichgesinnte trifft. Hier kommt unmittelbar nach einem Neuschneefall sicherlich kein Stress auf, denn in den großzügigen Hängen im XXL-Format und mit idealem Gefälle findet jeder auch nach einer längeren Schönwetterphase noch genügend Platz für die eigene Linie.

Monte Ventasuso (2712 m)

Skitour | Seealpen | Valle Stura di Demonte
750 Hm | Aufstieg 02:00 Std. | Schwierigkeit (2 von 6)

Klar eignet sich der Monte Ventasuso auch als Eingehtour, aber diese tolle Genuss-Skitour im Valle Stura der Seealpen bietet weit mehr. Leichte Erreichbarkeit, weil man direkt an der Passstraße startet; hoher Ausgangspunkt und schattseitige Ausrichtung, was ein Vorteil in Sachen Schneemenge und –qualität ist. Dazu riesige breite und freie Hänge, nicht zu flach und nicht zu steil, wie sie der Genuss-Skitourengeher eben liebt. Und die Aussicht ist auch nicht von schlechten Eltern!

Natterwand (1618 m)

Skitour | Rofan | Achenkirch
660 Hm | Aufstieg 02:30 Std. | Schwierigkeit (3 von 6)

An der Natterwand geht es ruhig zu – sehr ruhig! Und das hat natürlich seinen Grund: Hierher zieht es eher die Liebhaber von einsamer beschaulicher Natur; die skifahrerischen Qualitäten des Berges halten sich dagegen in Grenzen! Dafür gehört die Natterwand zu den herrlichsten Aussichtsplätzen der Gegend und ist vom Charakter her eine überwiegend ganz leichte Skitour. Nur das Finale, das wir hier als Überschreitung empfehlen, ist hakelig und über kurze Stellen auch einmal richtig steil. Ansonsten geht es überwiegend über Wegtrassen durch den Wald.

Nockberge-Trail – Etappe 1

Skitour | Gurktaler Alpen | Katschberg
900 Hm | insg. 06:00 Std. | Schwierigkeit (1 von 6)

Die erste Etappe des Nockberge-Trails von der Katschberghöhe nach Innerkrems ist definitiv ein großes landschaftliches Erlebnis. Dazu gibt es bei dieser viertägigen Skidurchquerung auch gleich zu Beginn eine sehr schöne Abfahrt über Idealhänge. Die anschließende Überschreitung des Höhenrückens zur Gaipahöhe mit ihrem ständigen Auf und Ab ist dann skifahrerisch weniger lohnend, gleicht mehr einer Skiwanderung, ist aber dafür ungeheuer aussichtsreich.

Nockberge-Trail – Etappe 2

Skitour | Gurktaler Alpen | Innerkrems
1000 Hm | insg. 06:00 Std. | Schwierigkeit (3 von 6)

Die zweite Etappe des Nockberge-Trails von Innerkrems zur Turracher Höhe ist erneut landschaftlich sehr reizvoll. Sie ist technisch eine Idee anspruchsvoller als der erste Abschnitt des Trails, aber immer noch alles andere als schwierig. Skifahrerisch bietet der zweite Tag einen sehr steilen Riesenhang. Aber dafür braucht es natürlich absolut sichere Verhältnisse und auch eine gute Skitechnik. Ist das nicht der Fall, kann man über eine einfache und sichere Alternative direkt daneben abfahren.

Nockberge-Trail – Etappe 3

Skitour | Gurktaler Alpen | Turracher Höhe
1000 Hm | insg. 05:40 Std. | Schwierigkeit (2 von 6)

Die dritte Etappe des Nockberge-Trails von der Turracher Höhe zum Falkertsee bietet nur eine etwas längere, aber dafür recht genussreiche Abfahrt (500 Hm); ansonsten schießt man über eine Forststraße hinunter zur Nockalmstraße. Die technisch eher leichten Anstiege sind erneut landschaftlich sehr reizvoll, insbesondere der zur Pregatscharte und zur Steinhöhe.

Nockberge-Trail – Etappe 4

Skitour | Gurktaler Alpen | Falkertsee
730 Hm | insg. 05:00 Std. | Schwierigkeit (2 von 6)

Die vierte Etappe des Nockberge-Trails vom Falkertsee nach Bad Kleinkirchheim in Kärnten ist die konditionell am wenigsten fordernde Passage, dafür bietet sie mit ca. 2200 Höhenmeter die längste Abfahrt in Summe. Dabei steht gleich zu Beginn eine lohnende Abfahrt im freien Skiraum auf dem Programm. Das Finale bildet dann die lange Downhill-Passage über die Piste nach Bad Kleinkirchheim, wo Thermen zur Erholung warten.

Oberbachernspitze (2675 m)

Skitour | Dolomiten | Sexten
1350 Hm | Aufstieg 04:00 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Bei guten Verhältnissen eine ungeheuer lohnende Skitour. Die Östliche Oberbachernspitze gehört wohl zu den schönsten Unternehmungen in den Sextner Dolomiten, bietet einen überragenden landschaftlichen Genuss und viele schöne Abfahrtspassagen. Allein der Anstieg durch das enge, tief eingeschnittene Bacherntal mit dem zuckerhutartigen Hochleist im Hintergrund ist schwer beeindruckend. Doch damit nicht genug, bietet diese mittelschwere bis anspruchsvolle Skitour auch ein fantastisches Panorama mit exklusivem Drei Zinnen-Blick.

Obere Gottesackerwände - Toreck (2016 m)

Skitour | Allgäuer Alpen | Kleinwalsertal
980 Hm | Aufstieg 03:00 Std. | Schwierigkeit (3 von 6)

Diese Route ist ein wenig außergewöhnlich, ja vielleicht auch in gewisser Weise eigenartig. Da geht es zunächst einmal im Zickzack-Kurs durch Waldpassagen mit hakeligen Schneisen. Gut, dass die Route vom DAV ausgeschildert wurde, sonst wäre es glatt etwas verwirrend. Doch es lohnt sich hinaufzusteigen zum plateauartigen Kamm der Oberen Gottesackerwände. Da gibt es einige skifahrerisch lohnende Abschnitte, das bucklige Karstgelände ist landschaftlich wirklich reizvoll und die Aussicht Richtung Ifen und Widderstein unglaublich schön. Bei guter Sicht kann man sogar den Säntis im Westen erkennen. Und gute Sicht sollte man haben bei dieser Tour, denn bei Nebel ist die Orientierung im Karstgelände äußerst schwierig.

Ortler (3905 m)

Skihochtour | Ortler Alpen | Trafoi
600+1710 Hm | insg. 07:00 Std. | Schwierigkeit (5 von 6)

Keine Frage, im Sommer zählt der Ortler zu den beliebtesten Hochtouren der Ostalpen. Beliebt ist der Ortler mittlerweile auch an perfekten Frühjahrstagen bei ambitionierten Skitourengehern, die von Trafoi aus über die Berglhütte, die bis zu 45 Grad steile Trafoier Eisrinne und das Bärenloch die eher flachen Schneefelder des Gipfelplateaus erreichen. Der Lohn: Eine der spannendsten Abfahrten der Ostalpen und der krönende Abschluss einer Skitourensaison.