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Fernab vom Tourismusrummel des Gardasees entdecken wir auf bequemen Wegen eine reizvolle Landschaft. Immer wieder staunen wir über das wechselnde Panorama. Adamello Gruppe, Lessini-Gebirge, Gardasee scheinen greifbar nahe zu sein. Die Rundwanderung weist nur 500 Hm auf, ist aber von der Strecke her nicht gerade kurz.

Der Monte Bondone gilt als Hausberg von Trient und als großartiger Aussichtspunkt auf die nahen Gletscherberge. Die 3 Gipfel des Bondone (le tre cime del Bondone) erheben sich über einer zauberhaften, weitläufigen Hocheben, über die sich im Winter Langlaufloipen ziehen. Besonders augenscheinlich ist der Kontrast zwischen der sanften Hocheben, dem lieblichen Almgelände, und darüber den fast dolomitenartigen Gipfelaufbauten von Cornetto und Abramo. Zum Cornetto führt eine landschaftlich beeindruckende, mittelschwere Bergwanderung hinauf; und wer will, kann alle 3 Gipfel zu einer nicht einmal großen Runde verbinden.

Der Monte Cevedale ist der höchste Gipfel des Trentino und auch, wenn seine Besteigung als eher einfache Hochtour gilt, wegen der Spaltengefahr nicht zu unterschätzen. Ortler und Königspitze bilden eine prachtvolle Kulisse auf der Route von der Schaubachhütte über das Rifugio Casati zum Cevedale.

Er rühmt sich der höchste Skigipfel der Ostalpen zu sein, und in der Tat kann man bei wirklich guten Verhältnissen über den sehr steilen Gipfelhang bis zum höchsten Punkt mit Ski aufsteigen. Oft wird man diese Etappe aber lieber mit Steigeisen bewältigen. Ansonsten eher flaches Gelände. Dennoch eine Skitour in großartiger, südalpiner Gletscherlandschaft.

Dieser burgartige, felsige Höcker thront direkt über dem südlichen Gardasee und ist einer der besten Aussichtspunkte der ganzen Gegend. Das mit der Aussicht gilt natürlich nur für klare Tage und die wird man selten im Hochsommer finden. Die Tour ist also ideal für Frühling und Herbst, ja sogar noch ganz spät im Jahr ist der Monte Castello ein super Tipp. Die Tour ist kurz und somit wenig beschwerlich, erfordert jedoch ein Minimum an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.


Der Monte Casale ist ein toller Aussichtsgipfel im nördlichen Sarcatal unweit vom Gardasee. Die gewaltige Ostwand des Berges erhebt sich oberhalb der Ortschaft Pietramurata und ist mit 1400 Meter Höhenunterschied eine der mächtigsten Wandfluchten im Tal. Neben alpinen Kletterrouten befindet sich dort auch der berühmte „Che Guevara“ Klettersteig. Kaum zu glauben, dass sich auf dem Gipfel ein flaches Hochplateau befindet und dieser Berg von Comano aus leicht und traumhaft schön zu erwandern ist. Landschaftlich top!


Der Monte Camicia ist an schönen Wochenenden eine recht beliebte Bergtour bei Einheimischen wie auch Touristen. Das hat gute Gründe: Zum einen ist der Anstieg technisch leicht, wenn auch stellenweise ziemlich steil, zum anderen bietet der Berg einfach mega-schöne Ausblicke auf den Campo Imperatore sowie bis zur Adria – man steht am Gipfel 2564 m über dem Meer! Am Ausgangspunkt gibt es mit dem Rifugio Fonte Vetica eine gute Einkehrmöglichkeit. Ganz besonders lohnend ist übrigens die Rundtour mit Überschreitung des Monte Tremoggia.

Der Monte Camicia gehört zu den beliebtesten Skitouren in den Abruzzen. Sobald die Zufahrtsstraße zum landschaftlich überragend schönen Campo Imperatore befahrbar ist, treffen sich hier die einheimischen wie die zugereisten Skitourengeher, um diesen prächtigen Skiberg zu besteigen. Die Normalroute führt durch das ungeheuer imposante, wilde Vallone di Vradda, einem stellenweise schluchtartig eingeschnittenen Canalone mit einigen Steilstufen. Häufig lockt auch die Südwestflanke, welche eine steile, hindernislose Alternative bietet. Der Clou ist aber der Blick vom Gipfel auf die Adria.