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Das Schlotterjoch (auch Glaitner Hochjoch genannt) gehört zu den vielen lohnenden Genuss-Skitouren im Bereich von Ratschings und Ridnaun. Zunächst muss man einen Waldgürtel überwinden, dann wartet aber wunderschönes Skigelände mit sehr weiten kupierten Nordhängen, die oft herrlichen Pulver bieten. Das Schlotterjoch kann – je nach Verhältnissen – über 2 Routen bestiegen werden. Die skitechnisch etwas anspruchsvollere führt über das Glaitner Joch und den zu Beginn ziemlich steilen Ostgrat und hat durchaus einen gewissen alpinen Reiz. Die andere Route zieht sich entlang des Nordrückens und am Ende über einen etwas steileren Hang zum Grat hinauf.

Landschaftlich wunderschöne, kleine und ruhige Bergwanderung mit großartiger Aussicht sowie einem kleinen „Schönheitsfehler“. Beim Anstieg schenkt man nämlich ca. 120 Hm wieder her und hat beim Rückweg auch den entsprechenden Gegenanstieg. Die Route durchs Fuchsloch ist landschaftlich reizvoll und abwechslungsreich; langweilige Wirtschaftsweg stehen nur anfangs ganz kurz auf dem Programm. Die Tour erfordert ein Minimum an Trittsicherheit und führt teilweise weglos, jedoch gut markiert zum Gipfel.



Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen einmal eine Skitour machen? Am Schneidjoch ist das möglich, scheuen doch viele den wirklich langen Talhatscher von ca. 2 Stunden. Doch mit der richtigen Einstellung erkennt man auch hier den landschaftlichen Reiz. Bis Höhe Gufferthütte sind noch relativ häufig die Winterwanderer unterwegs, doch beim skifahrerisch netten Finale wird es dann ganz ruhig.





Skifahrerisch gibt es sicher interessantere Touren im Karwendel, doch landschaftlich handelt es sich zumindest im oberen Bereich um eine sehr reizvolle Route. Die Lawinengefahr hält sich an diesem Berg ebenso in Grenzen, wie der Andrang. Schönheitsfehler: Etwa die Hälfte des Anstiegs geht über einen Forstweg, der allerdings häufig für Rodler präpariert wird und daher gut zum Fahren ist. Die Route ist sonnseitig exponiert, so dass der Schnee hier schnell einen Stich bekommt. Richtiges Timing ist für den Ski-Spaß hier also unerlässlich. Die Skitour führt überwiegend über ganz leichtes Gelände, nur im oberen Bereich der Waldschneise wird es eng, steil und hakelig.