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Klettersteige

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Heini Holzer Klettersteig - Großer Ifinger

Klettersteig | Sarntaler Alpen | Schenna
730 Hm | insg. 06:20 Std. | Schwierigkeit (2 von 6)

Über Jahre waren für Schenna Sonne, Waal- und Wanderwege sowie Äpfel ein Garant für einen nicht endend wollenden Strom an Touristen. Doch mittlerweile hat man erkannt, dass das jüngere Publikum noch andere Interessen hat. Und so stand man der Idee eines Klettersteigs am Hausberg Großer Ifinger, der in der Zwischenkriegszeit die lokalen Kletterer anzog, durchaus positiv gegenüber. Im Mai 2016 begannen die Arbeiten am neuen Heini Holzer-Klettersteig, der in sechs Wochen fertiggestellt wurde und von Beginn an auf reges Interesse stieß. Alleine in den ersten fünf Wochen zählte man bereits rund 600 Begehungen.

Hias und Siega Klettersteig

Klettersteig | Dachsteingebirge | Ramsau am Dachstein
500 Hm | insg. 04:00 Std. | Schwierigkeit (5 von 6)

Ramsau am Dachstein hat sich in den letzten Jahren zu einer Hochburg für Klettersteiggeher entwickelt. Angefangen vom Randkluftsteig am Dachstein über den Johann oder den erst im Jahr 2012 fertiggestellten Sinabell finden Klettersteigfans zwischen Tal und Gipfel mittlerweile 18 Klettersteige in allen Schwierigkeitsgraden. Zu den beliebtesten zählen Hias und Siega im Silberkar. Kein Wunder, der Zustieg ist kurz und mit der Silberkarhütte ist die nächste Einkehr nicht weit.

Hoachwool Klettersteig

Klettersteig | Texelgruppe | Naturns
900 Hm | insg. 05:40 Std. | Schwierigkeit (5 von 6)

Im Allgemeinen stehen Waalwege für gemütliches Wandern, doch einige Waale wie das historische Wasserleitungssystem aus dem Schnalstal nach Naturns wurden durch senkrechte Felswände gebaut und waren nur für Kletterer zugänglich. In dem von 1830 bis 33 errichteten Waal gab es aus Lärchenbrettern gezimmerte Wasserrinnen, die auf in der senkrechten Felswand angebrachten Eisenträger verlegt wurden. Die beiden Waaler, die sich um die Leitung kümmerten, mussten daher ausgezeichnete Kletterer sein. Der von den Naturnsern „Hoachwool“ genannte Waal, der 1910 stillgelegt wurde, bildet das Herzstück des 2015 eröffneten gleichnamigen Klettersteigs. Die schwierige Route führt vom Schnalser Bach hinauf nach Unterstell und punktet dabei mit großartigen Blicken auf das gegenüberliegende Schloss Juval und ins Vinschgau.

Kesselkogel (3002 m)

Klettersteig | Dolomiten | Fassatal
1000+870 Hm | insg. 11:30 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Nur knapp ragt der Kesselkogel über die 3000-Meter-Marke, doch damit ist der burgartige Felsklotz der höchste Gipfel der Rosengartengruppe. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit: Der Klettersteig (B), der von der Grasleitenpasshütte auf den großartigen Aussichtsgipfel im Zentrum des Rosengartens führt. Wer es jedoch etwas einsamer liebt, der wählt für den Aufstieg besser die Ostseite – auch dort führt ein gesicherter, wenn auch deutlich einsamerer Steig (A) durch die Abstürze. Mit Abstieg in den Grasleitenpass ergibt das eine spannende Überschreitung des Gipfels. Am besten als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung.

Kitzbüheler Horn Klettersteig

Klettersteig | Kitzbüheler Alpen | St. Johann
440 Hm | insg. 02:30 Std. | Schwierigkeit (3 von 6)

Die Kitzbüheler Alpen sind berühmt für ihre skifreundlichen Wiesenhänge. Felsen gibt es nur vereinzelt, etwa am Großen Rettenstein. Oder auf der Nordseite des Kitzbüheler Horns, wie ein im Frühsommer 2015 neu eröffneter Klettersteig eindrucksvoll beweist. Ekkehard Wimmer, einer der Erbauer, bringt es auf den Punkt: „Der Fels ist besser als erwartet“. Und überaus griffig, so dass beim Bau nur wenige Trittbügel verwendet werden mussten.

Klamml Klettersteig

Klettersteig | Kaisergebirge | Ellmau
540 Hm | insg. 03:00 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Felsen gibt es im Wilden Kaiser mehr als genug, nur Klettersteige gab es bisher im Reich der Kletterer kaum. Und die wenigen waren nur mit langen Zustiegen zu erreichen. Ganz bequem ist dagegen der gut einstündige Anstieg von der Wochenbrunner Alm zum im September 2013 eröffneten Klettersteig Klamml, der quasi parallel zum bereits bestehenden Klammlsteig gebaut wurde und aus zwei Sektionen besteht. Das Ziel ist hier allerdings kein Gipfel, sondern die Sonnenterrasse der Gruttenhütte, die vom Ausstieg in wenigen Minuten zu erreichen ist.

Königsjodler Klettersteig - Hochkönig

Klettersteig | Berchtesgadener Alpen | Dienten
1775 Hm | insg. 13:00 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Erst im Jahr 2001 gebaut und längst ein Klassiker – der Königsjodler ist der schwierigste Klettersteig am Hochkönig, der längste im Salzburger Land und einer der anspruchsvollsten der Ostalpen. Und damit nur etwas für Leute, die reichlich Kraft und Kondition mitbringen, um die lange Route über Teufelshörner, Kematstein und Hoher Kopf sicher zu bewältigen. Für die komplette Tour muss man mit über zehn Stunden Gehzeit rechnen. Entsprechend darf man nur bei stabilen Wetterverhältnissen in den Königsjodler einsteigen und keinesfalls bei drohenden Gewittern.

Lagazuoi Klettersteig Kaiserjägersteig

Klettersteig | Dolomiten | Cortina d‘Ampezzo
755 Hm | insg. 03:45 Std. | Schwierigkeit (2 von 6)

Im Ersten Weltkrieg verlief direkt über das Felsmassiv des Lagazuoi die Frontlinie zwischen der österreichisch-ungarischen Monarchie und dem Königreich Italien. Über den Kaiserjägersteig wurden einst Lebensmittel, Wasser und Munition auf den Lagazuoi gebracht, den die Österreicher sicherten und der eine exzellente Rundsicht bot. Quasi in Sichtweite waren die Italiener, die unter anderem das Martini-Felsband auf halber Wandhöhe als Stellung ausbauten. Die ehemaligen Verbindungswege und Stollen erlauben heute eine spannende Runde auf nur teilweise versichertem Klettersteig über und durch den Berg.

Latemar Klettersteig

Klettersteig | Dolomiten | Obereggen
1100 Hm | insg. 07:00 Std. | Schwierigkeit (3 von 6)

Sonnenüberflutet präsentieren sich die Türme der Latemarspitzen über der ausgedehnten Karsthochfläche der Latemargruppe. In der Draufsicht schauen die steilen, von kurzen Felsstufen durchzogenen Schutthänge enorm steil aus und man kann gar nicht glauben, dass durch dieses Gelände gleich zwei Routen führen. Im oberen Drittel verläuft ein kurzweiliger Klettersteig mit einigen überaus fotogenen Passagen, wobei ein Abstecher auf den Diamantiditurm – immerhin der höchste Gipfel der Latemargruppe – Pflicht ist. Weiter unten, direkt über der Felsstufe am Sockel der Türme, quert ein zweiter Steig die Hänge und ermöglicht so eine kurzweilige Runde.

Mori-Klettersteig - Monte Albano

Klettersteig | Gardaseeberge | Mori
450 Hm | insg. 03:00 Std. | Schwierigkeit (4 von 6)

Der Mori-Klettersteig auf den Monte Albano brachte früher so manchen Begeher in ernste Schwierigkeiten. Im Jahre 2014 wurde dieser Klassiker allerdings komplett saniert und auch deutlich entschärft. Heute helfen viele Eisenbügel über die steilsten Stellen hinauf. Dennoch gehört dieser Sportklettersteig immer noch zu den anspruchsvollen Routen im mittleren Schwierigkeitsbereich und zu den spektakulärsten Klettersteigen dazu. Die senkrechten, manchmal sogar leicht abdrängenden Passagen sind technisch nicht mehr wirklich schwierig, erfordern aber gerade in Summe Kraft.