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Das Handy in den Bergen - so nutzt man es am besten auch beim Wandern

17. Nov 2025

Eine der schönsten Dinge am Wandern ist die eindrucksvolle Natur. Die frische Luft und die wunderschönen Landschaften tragen unter anderem zur Faszination des Wanderns und zu der Erholung, die man im Anschluss verspürt, bei.

Mit dem Handy in den Bergen fotografieren und sich orientieren
Mit dem Handy in den Bergen fotografieren und sich orientieren

Oft entscheiden sich Wanderer bewusst dafür, ihr Handy in der Hosentasche oder im Rucksack stecken zu lassen und sich voll und ganz auf das Wandern und auf die Natur zu konzentrieren. Sicherlich hat das auf jeden Fall seinen Reiz, vollkommen auf die Technologie zu verzichten, doch Fakt ist, dass ein Handy durchaus sinnvoll beim Wandern sein kann.

Das bedeutet nicht, dass Wanderer nun den Blick stets auf ihr Smartphone richten und die wundervolle Natur, die sie umgibt, ausblenden sollen. Doch es gibt durchaus ein paar Situationen, in denen es sinnvoll sein kann, ein Handy mit dabei zu haben. So kann ein Handy nützlich sein, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall am Berg kommt. Es kann aber auch zum Einsatz kommen, um schlicht und ergreifend schöne Fotos und Videos zu machen und anschließend zu verschicken. Man kann es aber auch verwenden, um Karten aufzurufen und sich somit einen Überblick darüber zu verschaffen, wo man sich gerade aufhält.

Nach Bedarf können sich Wanderer auch kostenlose Wander-Apps auf ihr Gerät laden und sich somit von dem Handy auf der Tour leiten lassen. Auch Öffnungszeiten von Hütten und Liften können auf diese Weise problemlos herausgefunden werden. Auch Wetterberichte, Daten über die Höhenverhältnisse und Co. können durch den Einsatz eines solchen Handys ganz einfach aufgerufen und genutzt werden.

Wichtige Voraussetzungen für die Nutzung eines Handys beim Wandern

Damit Wanderer in den Genuss der vorteilhaften Aspekte des Handys beim Wandern kommen können, ist es jedoch wichtig, dass sie ein paar gewisse Voraussetzungen erfüllen, bzw., dass sie sicherstellen, dass ein paar gewisse Rahmenbedingungen gegeben sind.

Die Sicherheit an erster Stelle

Beim Wandern gilt immer, dass die Sicherheit an der ersten Stelle steht. Das trifft auch dann zu, wenn es um das Handy und um dessen Nutzung geht.

Die eigene SicherheitDie Sicherheit des Gerätes
Wer kennt es nicht, dass das Handy dazu verleitet, die Umgebung nicht mehr zu gut wahrzunehmen und alles um sich herum zu vergessen bzw. auszublenden? Doch genau das darf vor allem beim Wandern nicht passieren. Vor allem auf anspruchsvollen Routen kann ein falscher Schritt fatal sein, weshalb es für die eigene Sicherheit wichtig ist, einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu praktizieren. Das heißt, dass nur ein Kopfhörer verwendet wird, falls man während des Wanderns Musik hören oder einem Podcast oder Hörbuch lauschen möchte. Und dass man währen der Benutzung des Handys immer stehen bleibt und dieses nicht während des Gehens verwendet. Sobald der Blick auf den Bildschirm gerichtet wird, bleibt man stehen.Auch die Sicherheit des Gerätes ist wichtig, um dessen Funktionalität sicherstellen zu können. Denn vor allem, wenn es einfach nur in die Hosentasche gesteckt wird, kann es passieren, dass es während des Gehens oder beim Bücken raus fällt und kaputt- oder verloren geht. Aus diesem Grund sollte das Handy immer sicher verstaut und am besten mit einer Handysicherung sicher entweder im Rucksack oder der Jacke befestigt werden.

Die Erreichbarkeit

Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Verwendung eines Handys in den Bergen ist die Erreichbarkeit. Für diese Zwecke ist es sinnvoll, eine eSIM Prepaid für Deutschland zu verwenden. Auf diese Weise muss man sich nicht nur keine Sorgen darüber machen, eine mögliche Sim-Karte aus Versehen zu verlieren, da es sich um eine E-Sim handelt, sondern zu derselben Zeit darf man sich über eine gute Erreichbarkeit aufgrund eines zuverlässigen Netzes freuen.

Energiesparen einfach gemacht

Es bringt nichts, das Handy mit dabei zu haben, nur um im Notfall, wenn man es braucht, festzustellen, dass es keinen Akku mehr hat. Natürlich ist es in diesem Fall sinnvoll, eine Powerbank mit in der Ausrüstung dabei zu haben, um das Handy erneut aufladen zu können. Doch generell ist es wichtig zu wissen, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um Energie zu sparen: 

  • Vermeiden tiefer Temperaturen und das Handy an einem warmen Platz, wie zum Beispiel in der inneren Brusttasche der Jacke aufbewahren.
  • WLAN, Bluetooth und auch Push-Meldungen ausschalten, da diese allesamt Energie verbrauchen. Man kann es sich für diese Zwecke leicht machen und schlicht und ergreifend den Batterie-Sparmodus aktivieren.
  • Sofern keine Apps oder andere Funktionen gebraucht werden, kann das Handy ausgeschaltet und nur dann, wenn es wirklich gebraucht wird, wieder eingeschaltet werden.
  • Das Handy während des Wanderns so wenig wie möglich verwenden. Wer die ganze Zeit hinweg Musik im Hintergrund laufen lässt, am laufenden Band Selfies und Videos macht, trägt dazu bei, dass der Akku des Gerätes ganz schön leer wird. Zumal es beim Wandern wunderschön ist, sich einfach mit der Natur zu verbinden und von all den vorteilhaften Aspekten des Wanderns zu profitieren.
  • Die Helligkeit des Displays herunterfahren. Je heller das Display ist, umso mehr Energie verbraucht es.

Diese Apps sind sinnvoll für Wanderer

In der Welt der Apps, die man sich auf sein Handy laden kann, gibt es durchaus ein paar spannende und für Wanderer sinnvolle Apps, die auf der Tour zum Einsatz kommen können.
Unter anderem gibt es Apps für:

  • die Navigation und die Planung der Tour
  • die Orientierung im Gelände
  • das Anzeigen der Höhenmeter, der zurückgelegten Strecke und der Dauer
  • das Speichern von Touren, die dann auch mit Texten und Bilden versehen werden können
  • das Finden alternativer Routen oder auch Sehenswürdigkeiten und Attraktionen entlang der geplanten Tour.
  • die Wettervorhersage der Region, in der man wandern möchte.
  • die Niederschlagsprognosen und Regenradar-Ansichten
  • die Anzeige von Wind, Sonnenscheindauer und Temperatur
  • die Planung sicherer Touren basierend auf der Wetterlage in dem gewünschten Gebiet.
  • das schnelle Absetzen eines Notrufs und einer damit verbundenen Standortermittlung über GPS.
  • eine automatische Weiterleitung des aktuellen Standortes an Rettungsstellen.
  • Informationen und Verhaltenstipps in Notfällen.
  • die Bestimmung von Pflanzen, die man auf dem Weg sieht.
  • etc.

Am besten überlegen sich Wanderer im Voraus, wie sie ihr Handy auf der Wanderung nutzen wollen, um so die passende(n) App(s) herunterzuladen. Bei der Anwendung der Apps sollte jedoch im Rahmen des Sparens der Energie darauf geachtet werden, diese nicht im Hintergrund laufen zu lassen, sondern sie immer zu schließen, wenn man fertig ist.

Nicht alleine auf die Technologie verlassen

Wie man sieht, kann das Handy während der Wanderung durchaus nützlich sein und unterstützen. Dennoch ist es sinnvoll, sich nicht alleine auf die Technologie zu verlassen und immer ein Ass im Ärmel in Form anderer Maßnahmen zu haben. Dazu zählen unter anderem die Folgenden: 

  • Ausdrucken einer Karte und das Lesen der Schilder, die auf dem Wanderweg sind.
  • Die Tourenbeschreibung mitnehmen, um so zu wissen, wo man hin muss, um eine bestimmte Tour gehen zu können.
  • Eine Digitalkamera mitnehmen, falls man vorhat, viele Fotos zu machen.
  • Freunde und Familie über die Tour und mögliche Zwischenstopps sowie die geplante Ankunftszeit informieren.

Wer sich all diese Hinweise zu Herzen nimmt, kann das Handy als guten und sinnvollen Begleiter mit auf die Wandertour nehmen. Wichtig ist es, dass es nicht von der Wanderung selbst ablenkt und dass der Fokus voll und ganz auf der Erholung, dem Abenteuer und der Natur liegt. Denn beim Wandern tut man nicht nur seinem Körper, sondern auch seinem Geist und seiner Seele etwas Gutes.

Autor: Redaktion; Bild: Bernhard Ziegler