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Eine gelungene neue, alpine Spielart, ein kleines Abenteuer. Der Winterklettersteig auf den Pfaffenbichl (2431 m) ist kurz, nicht schwer, aber mit Skischuhen dennoch irgendwie knackig und eine nette spielerische Herausforderung mit alpinem Flair. Man kann ihn entweder in eine Pistenskitour einbauen oder man macht ihn als Ergänzung zu einer normalen Skitour durchs Gelände. Dann ist meist der Kleine Gilfert das erste Ziel dieser nicht gerade kurzen Runde. Diese Winter-Via-Ferrata erfordert volle Klettersteig-Ausrüstung; bei ungünstigen Verhältnissen wie Vereisung auch Steigeisen.

Der Kleine Gilfert mit seinem kunstvollen Friedenssymbol ist eine sehr lohnende Skitour im Hochfügener Hochtal. Zunächst geht es auf einem Wirtschaftsweg (Rodelbahn) etwa 30 Minuten in den Finsinggrund. Dann warten die wunderbaren, meist ideal geneigten Hänge mit den vielen Möglichkeiten für Aufstieg und Abfahrt. Etwas steiler wird die Tour dann in der Karmulde unterm Gipfel, der eine schöne Aussicht bietet.

Eine kurze, leichte, jedoch wunderschöne Spritztour, die sich sehr gut bei der An- oder Abreise ins Sarntal einbauen lässt. Man wandert im Anstieg fast ausschließlich entlang eines freien Höhenrückens oberhalb von 2200 m, so dass man ständig herrliche Ausblicke genießen kann. Eine wunderbare kleine, gut markierte Rundtour, die man selbstverständlich auch in umgekehrter Richtung machen kann.

Egal von welcher Seite man den Gipfel angeht, die Stoanernen Mandln sind wohl die Parade-Genuss-Tour in den Sarntaler Alpen. Obwohl die einfache Route von Norden her die geringsten Anstiegsmühen aufweist, ist sie nicht überlaufen. Dazu laden gleich zwei schöne Einkehrmöglichkeiten zum Rasten ein – vor allem von der Terrasse der Sarner Skihütte hat man eine Top-Aussicht. Die Route ist durchwegs hübsch und der magisch anmutende Gipfel mit den unzähligen Steinmandln bietet ein überragendes Panorama. Wer will, kann die Route Richtung Kreuzjoch erweitern und/oder eine Rundtour machen.

Diese großartige Überschreitung in den Sarntaler Alpen führt über den gesamten Getrum-Kamm bis zur Kassianspitze. Dabei werden neben einigen unbenannten Gratkuppen das Sattele, das Plankenhorn und die Getrumspitze überschritten. Da man sich auf dem Kammweg immer oberhalb von 2400 m bewegt, ist die Aussicht anhaltend großartig. Allerdings sollte man für die Tour schon eine Portion Trittsicherheit mitbringen, auch wenn es sich über weite Strecken um eine einfache Bergwanderung handelt; die Schlüsselstellen (teilweise mit Drahtseilsicherungen) erfordern dennoch den geübten Bergwanderer. Einkehrmöglichkeit auf der Getrumhütte.

Südtirol vom Allerfeinsten – Genuss pur! Auf Windspitz und Großen Mittager führt eine technisch leichte Bergwanderung mit einer grandiosen Aussicht auf die Dolomiten. Dazu bilden die lieblichen Almwiesen dieser Sarntaler Berge einen wunderbaren Kontrast zu den grauen Felsbergen im Hintergrund. Und eine Einkehrmöglichkeit gibt es auch noch.

Liebliches, sanftes Almgelände umrahmt von den wilden Felswänden, Türmen und Graten der Geislergruppe. Langkofel und Sella halten sich im Hintergrund, sind jedoch zum Greifen nah. Das ist die Kulisse für eine spektakuläre Bergtour mit Überschreitung eines Dolomiten-Dreitausenders, einem Wahrzeichen Südtirols. Nur zum Teil handelt es sich dabei um einen eher einfachen Klettersteig, denn am Sass Rigais ist auch ungesichertes, steiles Felsgelände zu bewältigen, das zwar ebenfalls nicht schwer ist, aber keinen Fehltritt duldet. Wer am Ende dieser nicht gerade kurzen Unternehmung auf einer der urigen Hütten einkehrt, wird dort auf ein großes Erlebnis anstoßen.

Eine großartige Rundtour mit Überschreitung, die man entweder kurz und knackig oder etwas länger und knackig gestalten kann. Und auch wer sich im sehr steilen Gelände nicht ganz so wohl fühlt, kann diese Bergwanderung über den Normalweg etwas weniger gach angehen. Das Gennerhorn liegt über dem ganz bezaubernden Gelände der weitläufigen Genneralm, besticht durch wilde, steile Flanken, und bietet eine großartige Aussicht vom Wolfgangsee über den Dachstein sowie vom Hochkönig bis zum Hohen Göll.

Diese beeindruckende Bergwanderung führt auf oder über die höchsten Inselberge. Wer zum Gorice will, muss sich ein Stück weglos zum Gipfel durchschlagen. Wer die Kammüberschreitung macht (was wir empfehlen), findet aber durchwegs gute Markierungen und immer wieder bezaubernde Ausblicke. Der Gipfel Gorice ist dagegen aufgrund üppiger Vegetation nicht der beste Panorama-Berg und könnte bei der Überschreitung auch ausgelassen werden.

Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Art von Skitour muss man mögen und ist nicht jedermanns Sache. Auf dem 10 km langen Forststraßen-Hatscher zum Königshaus am Schachen ist Durchhaltevermögen gefragt; dazu addiert sich ein Gegenanstieg. Im Verhältnis zur Gesamtlänge der Tour, fallen auch die beiden schönen Abfahrtshänge eher kurz aus. Belohnt wird man aber nicht nur mit diesen Abfahrten, sondern vor allem mit einer im oberen Teil grandiosen landschaftlichen Kulisse, die man durchaus majestätisch nennen kann. Am Ende kommt man bei dieser technisch einfachen Skitour auf eine Gesamtlänge von über 20 km, so dass man dafür schon eine gute Kondition benötigt.