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Christrose

27. Dez 2019

Nur noch selten ist die Christrose in der Natur anzutreffen, der Raubbau an der schönen Winterpflanze hat deutliche Spuren hinterlassen – dabei ist im Umgang mit der Christrose durchaus Vorsicht geboten, denn sie ist tödlich giftig!

Christrose
Christrose

Die Christrose widersetzt sich dem Grundsatz, dass die Vegetation im Winter ruht, sogar Kahlfröste erträgt sie mit einer erstaunlichen Frosthärte. Sobald die Schneedecke weit genug abgeschmolzen ist, zeigen sich ihre großen, strahlendweißen Blüten mit dem leuchtendgelben Strahlenkranz in der Mitte. Bedeutende Wildstandorte der Christrose finden sich in den Alpen bei St. Bartolomä am Königssee (Berchtesgadener Alpen), im Kaiserbachtal (Tirol) und auf aussichtsreicher Kanzel über dem Luganer See – dort kann die Blüte in manchen Jahren sogar schon zu Weihnachten einsetzen!

Die Christrose im Überblick

Botanischer Name / Familie

Helleborus niger / Ranunculaceae

Blütenfarbe

weiß

Blütezeit

Februar bis Mai

Größe

10 bis 30 cm

Giftigkeit

tödlich giftig

Vorkommen / Standort

Die Christrose bevorzugt feuchte Laubmisch- und Kiefernwälder und Kalkgestein. Sie ist eine geschützte Pflanze!

Autorin: Astrid Süßmuth (Heilpraktikerin)