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Arnika

22. Dez 2019

Sie ist sicherlich die bekanntestes Heilpflanze Europas, nicht nur im Alpenraum - und auch wer mit Blumen wenig anfangen kann, vertraut der Arnika gerne bei allen Verletzungen von Stoß, Stich, Schnitt und Fall.

Arnika
Arnika

Natürlich steht so eine heilkräftige Pflanze unter strengem Naturschutz und darf nicht gepflückt werden. Doch braucht sie durchaus die Hilfe des Menschen. Werden nämlich Almwiesen nicht mehr gepflegt und regelmäßig gemäht, wird die Arnika innerhalb kurzer Zeit von wuchsstärkeren Gräsern überwuchert.
Heilkundlich ist die Verwendung der Arnika nicht auf stumpfen Verletzungen des Bewegungsapparats beschränkt, die Heilpflanze verbessert - in richtiger Dosierung! - auch die Durchblutung des Herzens. In falscher Dosierung wirkt sie bei Einnahme als Gift und kann sogar zu inneren Blutungen führen.

Die Arnika im Überblick

Botanischer Name / Familie

Arnika montana / Korbblütler

Blütenfarbe

gelb

Blütezeit

Juni bis August

Größe

20 bis 60 cm

Giftigkeit

leicht giftig

Vorkommen / Standort

Bergweiden, Wiesen bis 2.800 m Höhe, auf saueren, nährstoffreichen Böden. Die Arnika ist eine geschützte Pflanze!

Autorin: Astrid Süßmuth (Heilpraktikerin)