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Zur Hauptsaison im Frühling, wenn die Wasserfälle am spektakulärsten sind, ist das „Hundert-Quellen“-Gebiet mit den tollen Kaskaden ein relativ beliebtes Ausflugsziel. Kommt man dagegen in der Nebensaison, sagen sich in den Monti della Laga Fuchs und Hase gute Nacht. Beeindruckend ist diese eher abgeschiedene Bergregion in jedem Fall. Die kleine Rundtour führt entlang eines über Felsplatten rauschenden Gebirgsbaches, durch dichten Wald ins freie Gelände unter dem Monte Gorzano. Hier sucht man sich in den Wiesen einen Rastplatz und staunt: Denn es ist eine Gipfelregion, die durchaus an die Kitzbüheler Berge oder Tuxer Voralpen erinnert.






Der Monte Camicia ist an schönen Wochenenden eine recht beliebte Bergtour bei Einheimischen wie auch Touristen. Das hat gute Gründe: Zum einen ist der Anstieg technisch leicht, wenn auch stellenweise ziemlich steil, zum anderen bietet der Berg einfach mega-schöne Ausblicke auf den Campo Imperatore sowie bis zur Adria – man steht am Gipfel 2564 m über dem Meer! Am Ausgangspunkt gibt es mit dem Rifugio Fonte Vetica eine gute Einkehrmöglichkeit. Ganz besonders lohnend ist übrigens die Rundtour mit Überschreitung des Monte Tremoggia.

Der Monte della Scindarella ist perfekt, um sich einen kleinen Überblick über das Gran Sasso-Gebiet mit dem sagenhaft schönen Campo Imperatore zu verschaffen. Die leichte, kurze und kurzweilige Überschreitung dieses aussichtreichen Gipfels ist außerdem eine ideale Eingehtour. Nur teilweise geht es dabei über markierte Steige, die andere Hälfte führt über einfaches wegloses Wiesengelände, was die Ursprünglichkeit dieser beeindruckenden Gegend unterstreicht.

Eine Bergwanderung vom Allerfeinsten: Traumhafte Natur, Einsamkeit und herrliche Ausblicke. Diese Tour mittlerer Länge ist weder schwer noch beschwerlich, allerdings sollte man eine Portion Orientierungssinn oder unseren GPS-Track mitbringen. Wer die Rundtour macht, ist nämlich im Gipfelanstieg auf weglosem Wiesenterrain unterwegs. Der Monte di Mezzo gehört zu der Gebirgsgruppe Monti della Laga und bietet einen atemberaubenden Blick auf den Gran Sasso und den Lago di Campotosto.

Eine Kombination wie man sie selten findet: Eine technisch leichte, sehr gut markierte und dennoch meist einsame, ganz bezaubernde Tour. Zudem ist diese Bergwanderung im Nationalpark Majella äußerst lohnend, da sie tolle landschaftliche Eindrücke vermittelt und zudem fast ausschließlich über den Kamm führt, so dass man schon beim Anstieg großartige Ausblicke genießen kann. An klaren Tagen sieht man die Adria und in der Ferne den Corno Grande, den höchsten Gipfel der Abruzzen. Der Blick Richtung Monte Amaro ist aber auch nicht von schlechten Eltern.