Anfahrt: A8 München – Salzburg bis Ausfahrt Weyarn, weiter auf der B 307 über Miesbach, am Schliersee vorbei und weiter Richtung Bayrischzell, jedoch kurz hinter Neuhaus schon rechts ab zum Spitzingsee (ist unübersehbar ausgeschildert).
Anfahrt planen mit Google-Maps Ausgangspunkt: Gasthaus Wurzhütte (1080 m) am südlichen Ende des Spitzingsees. Parken kann man oberhalb der Kirche am großen, gebührenpflichtigen Parkplatz. (6 Euro / Tag - Stand 2026)
Route: Die Bergstraße hinter der Wurzhütte (an einer Schranke vorbei) hinein und 30 Meter danach an einer Gabelung halblinks hinauf (Wegweiser Rotwand). Auch dieser Weg ist noch asphaltiert; je nach Schneelage werden die Ski getragen oder angeschnallt. Erst kurz hinter dem Bergwachthaus zweigt ein Weg rechts ab von der Straße. Hier über die Brücke und gleich wieder nach links und somit parallel zur Straße bergan. Auf der nach rechts drehenden Schneise hinauf bis man zur Maxlrainer Skipiste.
Man quert die Skipiste an ihrem untersten Rand und steigt dann auf der rechten der beiden Abfahrten etwa 50 Meter nach oben. Hier findet man rechts einen breiten Durchschlupf zu einer herrlichen breiten Schneise. Nun immer über die Schneise, an der privaten Unteren Wallenburgalm (ca. 1480 m / siehe auch Bild 5 und 6) vorbei, hinauf bis zum Sattel. Hier nach rechts (Süden) – nur ganz am Anfang entlang des Grates, dann aber schon bald in den Hang ausweichend – in die Westflanke des Lempersberg (hier können bei Hartschnee ein paar Spitzkehren unangenehm sein), wo man die Informationstafel zu den Wildschutz- und Sperrgebieten erreicht. Wie aus der Grafik vor Ort ersichtlich, ist es nicht erlaubt den höchsten Punkt des Lempersberg-Grates zu betreten. Sich ganz links haltend, darf man jedoch zu einer schmalen Stelle am Grat aufsteigen. Detaillierte Infos und Kartenmaterial dazu auch unter Skitouren & Wildschutzgebiete am Spitzingsee.
Abfahrt: 1. Entlang des Aufstieges.
2. Oder zuerst entlang des Aufstieges bis zur Talstation des Maxlrainerliftes, dann Auffahrt oder Aufstieg bis zur Bergstation der Taubensteinbahn und Abfahrt über die Piste zum Spitzingsee (Talstation der Taubensteinbahn).
3. Erweitern kann man die Tour, wenn man von der Taubenstein Bergstation aus noch den Jägerkamp, die Aiplspitze, oder das Tanzeck (mit Abfahrt zur Krottenthaler Alm und Aufstieg zum Taubensteinhaus) mitnimmt.
4. Bei absolut sicheren Verhältnissen und entsprechendem skifahrerischen Können ist von der oben beschriebenen Stelle im Grat auch die extrem steile Einfahrt in den Ostahang erlaubt. Abfahrt zur Kleintiefentalalm und Aufstieg via Taubensteinhaus zur Taubenstein-Bergstation. Dann Rückkehr via Maxlrainer oder Lochgraben zum Spitzingsee.
Charakter/Schwierigkeit: Einfache Skitour über herrliche, breite und nur mäßig steile Waldschneisen. Einzig die letzten steilen Meter hinauf zur Info-Tafel können bei Hartschnee unangenehm sein. Der Lempersberg bietet eine schöne Aussicht zum Schinder und von Südwesten bis Süden öffnet sich ein großartiges Panorama. Die Tour kann via Taubenstein-Liftgebiet mit einigen anderen Spitzingsee-Klassikern wunderbar kompiniert werden.
Hinweis: Die Bewertungen beziehen sich auf die Normalroute, insbesondere die Ost-Abfahrtsvariante ist jedoch sehr lawinenbedroht, stellenweise extrem steil und skifahrerisch sehr anspruchsvoll.
Lawinengefahr: gering (auf dem beschriebenen Anstiegsweg).
Exposition: West bis Südwest
Aufstiegszeit: 2 Stunden
Tourdaten: Höhendifferenz: 700 Höhenmeter
Beste Jahreszeit: Frühwinter bis März
Stützpunkt: Keine Einkehrmöglichkeit direkt an der beschriebenen Aufstiegsroute, jedoch 2 Möglichkeiten in der Nähe:
1. Maxlrainerhütte (bei der Bergstation des unteren Maxlrainerliftes), Übernachtungsmöglichkeit, Telefon: 0049 / 8026 / 7382.
2. Taubensteinhaus (1567 m), AV-Sektion Bergbund München, 60 Plätze, beinahedas ganze Jahr geöffnet (in der Zwischensaison nur am Wochenende), Telefon: 08026 / 7070.
Karte: AV-Karte mit Skirouten, BY 15, Mangfallgebirge Mitte - Spitzingsee, Rotwand, 1:25.000.
Bestellmöglichkeit im Karten-Shop: Alle Skitourenkarten - AV-Karten mit Skirouten.
Autor: Bernhard Ziegler