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Montecastello (779 m) di Tignale 

Diese kleine Rundtour bei Tignale, hoch über dem Gardasee, bietet wirklich einen einzigartigen Ausblick. Extrem steil fällt der Berg an den Aussichtspunkten zum See ab und so ist sowohl der Tiefblick zum Lago di Garda wie auch der Blick zum Kloster (Santuario della Madonna di Montecastello) atemberaubend! Die kurze Rundtour ist einfach und führt sowohl über befestigte Wege und Straßen wie auch über steinige, holprige Wanderwege.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Lombardia | Gardaseeberge | Tignale

Tourensteckbrief Montecastello di Tignale

Anfahrt: Auf der westlichen Uferstraße des Gardasees (SP45bis) bis zur Abzweigung nach Tignale. Hier über die Bergstraße (SP38) nach Tignale. Am Ortsrand von Gardola findet man eine T-Kreuzung. Hier rechts (SP38) Richtung Tremosine. Bei der Abzweigung zur Via Don Domenico Triboldi findet man den Parkplatz „Santuario di Montecastello“.
Navi-Adresse: I-25080 Tignale, Via Don Domenico Triboldi

Ausgangspunkt: Tignale, Parkplatz „Santuario di Montecastello“ (580 m)

Route: Am Parkplatz folgt man dem Wegweiser zum Santuario di Montecastello und wandert über die kleine, asphaltierte, bzw. betonierte Straße (Via Don Domenico Triboldi) entlang des Kreuzweges hinauf zum Wallfahrtsort. Dabei kann man einmal kurz vor einer Kehre die Straße über einen kleinen Fußweg abkürzen. Schaut man auf den Eingang zum Kloster, findet man links unterhalb den ausgeschilderten Weg (266 – zum Kreuz / alla Croce). Auf breitem betonierten Weg geht es unter der Klosteranlage hindurch, dann mündet er in einen schmaleren, steinigen Steig. Über eine Kehre erreicht man einen fantastischen, luftigen Aussichtspunkt mit Steinmandln. Der Blick auf Kirche, Kloster und den Gardasee ist einmalig! Es ist der Höhepunkt der Wanderung, auch wenn man noch nicht den höchsten Punkt mit Kreuz erreicht hat. Dazu folgt man einfach dem Weg 266 weiter nach Norden, wobei der Weg am Kamm, mal rechts, mal links entlangführt und einige Stellungen (Höhlen) aus dem Krieg passiert. Man wandert unter dem Gipfel durch und findet dann eine Abzweigung nach links auf einen schmalen Pfad, der einen zum Kreuz leitet. (Den eigentlichen Gipfel kann man aber auch getrost auslassen, denn er bietet im Gegensatz zum Höhenweg keinerlei Aussicht.) Auf gleichem Pfad zurück zum Hauptweg (266) und auf ihm weiter nach Norden. Bald erreicht man eine weitere Aussichtplattform mit Blick Richtung Tremosine. Hier dreht die Route nach links (Westen) ab. Bei der gleich darauf folgenden Verzweigung verlässt man den Weg 266 und geht links (Ww. Tignale – Gardola) weiter, also setzt den Abstieg in westliche Grundrichtung fort. Holprig geht es abwärts zu einer weiteren (leider unbeschilderten) Verzweigung. Hier rechts auf dem breiten Weg weiter und über eine Kehre hinunter zur Straße. Nach links, durch einen Rastplatz und entlang der Straße in ca. 5 Minuten zurück zum Ausgangspunkt.

Alternative: Man kann diese Rundtour natürlich auch in umgekehrter Richtung gehen. Der Aufstieg zieht sich dann aber ein wenig mehr in die Länge. Der Vorteil wäre aber, dass man die kleine Bar beim Kloster eher am Ende der Tour erreicht. Wer die Runde in dieser Richtung macht, geht also zunächst entlang der Straße nach Norden bis zur Via Nestebol. Hier biegt man rechts ein und nimmt sogleich bei der Verzweigung den grasigen Weg (rechts) entlang des Zaunes.

Charakter / Schwierigkeit: Einfache und kurze Bergwanderung mit einem kurzen Anstieg über eine befestigte Straße, dann aber über holprige, steinige, jedoch unschwierige Bergwege. Gutes, der Tour entsprechendes Schuhwerk ist also schon Pflicht! Der Tiefblick auf den Gardasee, der Panormablick über das Kloster hinweg sind wirklich einzigartig. Da die Tour überwiegend durch schattigen Wald führt, kann man sie auch im Sommer empfehlen. Jedoch sollte man dann tageszeitlich eher früh unterwegs sein.

Gehzeit: Insgesamt ca. 1,5 Stunden. Aufstieg: 20 Minuten bis zum Kloster und ca. 45 Minuten bis zum Kreuz; Abstieg bei der Rundtour: ca. 45 Minuten (ab Kreuz)

Tourdaten: Höhendifferenz: ca. 220 Höhenmeter; Distanz: 3,5 km (gesamte Runde)

Beste Jahreszeit: Ganzjährig möglich.

Stützpunkt: Beim Kloster findet man eine kleine Bar mit Sonnenschirmen, wo man Erfrischungsgetränke, Snacks und natürlich einen Kaffee kaufen kann.

Tipp: Hier findest du viele weitere Touren in den Gardaseebergen.

Wissenswertes: Montecastello (oder Monte Castello) gibt es viele in Italien, ja selbst in der Gardaseeregion ist der Bergname nicht einzigartig. Direkt ums Ecke gibt es schon den nächsten Berg, der so heißt: den Monte Castello di Gaino – ebenfalls eine sehr schön Tour! Diese Tour dagegen führt zum Santuario della Madonna di Montecastello. Die berühmte Wallfahrtskirche bei Tignale wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Ausgrabungen belegen jedoch, dass bereits vorher eine Burg oder eine Tempelanlage an dieser Stelle existierte. Diese wurde auf das 9 Jahrhundert datiert. Laut einem aus dem Jahr 1186 stammenden Dokument von Papst Urbano III soll auf dem Montecastello während eines Kampfes zwischen Brescianern und Trentinern die Muttergottes in Form eines hellen Sternes erschienen sein, um den Auseinandersetzungen Einhalt zu gebieten.

Karte: Kompass Blatt 102, Gardasee, 1:50.000. Erhältlich in unserem Kompass-Karten-Shop.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Tignale
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Tignale
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

Video

Hier finden Sie kurze Video-Sequenzen wie zum Beispiel einen Panorama-Schwenk.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

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