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Bachfallenkopf (3176 m) 

Skifahrerisch lohnende Skihochtour mit einem herrlichen Gipfelhang. Von der Hütte aus ist die Route eher kurz, so dass der Berg bei entsprechender Kondition auch ganz gut als Tagestour vom Tal aus zu schaffen ist. Im Winter wird meist nur die Scharte unterm Gipfel bestiegen.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skihochtour | Tirol | Stubaier Alpen | Ötztal

Tourensteckbrief Bachfallenkopf

Anfahrt: Von Norden über Garmisch, den Fernpaß und Imst ins Ötztal. Über Oetz und Umhausen nach Längenfeld. Hier biegt man links ab und fährt hinauf nach Gries. (Achtung, für die steile Straße nach Gries können nach Schneefällen Ketten von Nöten sein!) Durch Gries hindurch bis unmittelbar vor dem Skilift eine kleine Straße links zum Hotel Winnebach abzweigt. Hier hinauf bis in die Rechtskehre, wo man links einen geräumigen Parkplatz findet.

Ausgangspunkt: Parkplatz (ca. 1600m) an der kleinen Straße zwischen Gries und Winnebach. (Oder alternativ unten, gegenüber vom Skilift; dann Aufstieg über die Piste)

Route: Direkt hinter der Hütte zielt man nach rechts (also Osten) in ein Tälchen hinein. Die Grundrichtung immer beibehaltend weicht man einer ersten Stufe noch rechts aus, über die zweite steigt man dann zum Bachfallenferner empor. Den Gletscher quert man in seinem untersten Bereich in südöstlicher Richtung und erreicht so einen kleinen Seitenarm dieses Ferners. Wie eine Rampe zieht er sich direkt zum Bachfallenkopf hinauf. Über diesen idealen, ca. 35 Grad steilen, Nordhang hinauf und kurz unter den Felsen nach links in eine Scharte (ca. 3100m). Über den Felsgrat ginge es dann in ca. 30 min zum Gipfel. Doch weil der Anstieg nicht ganz leicht ist (kurze Stelle II), wird er im Winter auch nur selten gemacht.

Abfahrt: Wie Aufstieg.

Charakter / Schwierigkeit: Mittelschwere Skihochtour. Der Hüttenanstieg ist kein Spaziergang, sondern führt über zwei Steilstufen und durch ein relativ enges und lawinenbedrohtes Tal. Der Anstieg zur Scharte ist skitechnisch eher als leicht einzustufen und geht über einen wunderschönen ca. 35 Grad steilen Idealhang, welcher häufig guten Pulverschnee aufweist. Insgesamt sehr lohnende Abfahrtsstrecke zur Hütte über durchwegs schönes Skigelände. Der Gipfelanstieg über Felsen wird im Winter relativ wenig gemacht, da er nicht ganz einfach ist, sondern zumindest stellenweise als mittelschwer eingeschätzt werden muß (daher die mittlere Schwierigkeitsbewertung). Der Gletscher ist im Aufstiegsbereich relativ harmlos und wird im Winter bei guten Verhältnissen in der Regel ohne Seil begangen.

Lawinengefahr: Mittel bis hoch beim Hüttenanstieg (Bedrohung vor allem aus den sehr steilen Flanken); mittel beim Gipfelanstieg (Schneebrettgefahr im Kammbereich unterm Gipfel).

Exposition: Nord, Nordwest und West; Hüttenabfahrt: Süd und Südwest

Aufstiegszeit: Gut 2 Stunden für den Hüttenaufstieg; 2 Stunden für den Aufstieg von der Hütte zum Skidepot.

Tourdaten: 760 Höhenmeter beim Hüttenanstieg; 740 Höhenmeter von der Hütte bis zum Skidepot, dazu 80 Hm Gipfelanstieg zu Fuß.

Beste Jahreszeit: Ende Februar bis Mai (wobei die Hütte nur von Anfang März bis Anfang Mai bewirtschaftet ist!)

Stützpunkt: Winnebachseehütte (2362m) der Sektion Hof des DAV, geöffnet von Anfang März bis Anfang Mai und von Ende Juni bis Anfang Oktober, 50 Übernachtungsplätze, dazu 12 im Winterraum (offen), Telefon: 0043 / 5253 / 5197. Gepäcktransport mit Seilbahn gegen Gebühr möglich.

Karte: Kompass Blatt 83, Stubaier Alpen, 1:50.000. Oder AV-Karte 31/2, 1:25.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

Galerie

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