Touren

Altmann (2435 m) 

Der Felsklotz des Altmann ist das einsame Gegenstück zum Säntis, der das überaus vielseitige Minigebirge des Alpstein nicht nur wegen seiner riesigen Antenne überragt. Während dort eine Seilbahn unermüdlich Gäste auf den großartigen Aussichtsgipfel schaufelt, müssen am Altmann alle zu Fuß gehen – und am felsigen Gipfelaufbau sogar etwas kraxeln. Und zum Finale wartet noch ein luftiger Felsgrat, ehe man am Gipfelkreuz glücklich den Blick über die faszinierende Bergwelt des Alpstein genießt.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Sankt Gallen | Appenzeller Alpen | Wildhaus

Tourensteckbrief Altmann

Anfahrt: Über den Pfändertunnel ins Rheintal, bei der Ausfahrt Götzis wechselt man auf die Schweizer Rheintal-Autobahn A13 Richtung Chur. Von der Ausfahrt Toggenburg über Gams nach Wildhaus. In der Ortsmitte rechts Richtung Seilbahn Gamplüt, nach wenigen Metern großer, gebührenpflichtiger Parkplatz.
Navi-Adresse: Ch-9658 Wildhaus, Schönenbodenstrasse

Ausgangspunkt: Wildhaus, gebührenpflichtiger Parkplatz Chuchitobel (1096 m) an der Schönbodenstrasse

Route: Vom Parkplatz in wenigen Minuten zur Talstation der Seilbahn Gamplüt (www.gampluet.ch) und durch den Flürentobel steil hinauf zu einer Wegkreuzung im grünen Almboden zwischen Alp Fros und Alp Tesel. Alternativ mit der Seilbahn nach Gamplüt (1350 m) und auf einem Güterweg in den Almboden. Dem Wegweiser Schafberg folgend auf einen Steig, der gut angelegt eine Steilstufe überwindet. An einer Alphütte vorbei und durch den Wildhuser Schofbode bergauf. Nach einem Schneefeld, das selbst heiße Sommer überlebt, über etwas schrofiges Gelände steil bergauf zum Ober Wildhuser Schofbode und zu einer Wegkreuzung. Rechtshaltend weiter (Ww. „Altmann Sattel“) und über Geröll und Felsen zum aussichtsreichen Rücken des Jöchli (2291 m), wo sich erstmals der Altmann zeigt. Über den Verbindungskamm weiter, dabei die höchsten Erhebungen des Nädliger (2321 m) querend, zur Wegkreuzung Fliswand (P.2334) und in wenigen Minuten zum etwas höheren Altmannsattel (2368 m). Über gestufte Felsen zu einer kurzen Rinne, durch diese in leichter Kletterei (I) hinauf und über abgespeckte Felsen mit kurzen, leichten Kletterstellen weiter auf den Gipfelgrat. Eine kurze, recht luftige Passage (gute Tritte und Griffe) bildet die Schlüsselstelle beim kurzen Übergang zum Gipfelkreuz.

Abstieg: Rundtour: Zurück zur Wegkreuzung Fliswand und hier links (im Abstiegssinn) auf dem markierten Steig zur Zwinglipasshütte (1999 m). Weiter über offenes Alpgelände, an den Hütten der Chraialpe vorbei und schließlich auf einem gut angelegten Steig durch eine Steilstufe zur Alp Tesel (1433 m). Durch den flachen Wiesenboden Richtung Gamplüt und bei der vom Anstieg bekannten Wegkreuzung links in den Flürentobel, durch den man zurück zum Ausgangspunkt gelangt.

Charakter / Schwierigkeit: Leichte alpine Bergtour (Gipfelanstieg S4). Im Aufstieg relativ einsame Tour, bei der hier und da Trittsicherheit hilfreich ist. Der überwiegende Teil der Tour entspricht einer Bergwanderung, der kurze Gipfelanstieg auf den Altmann erfordert jedoch leichte Kletterei (I) und Schwindelfreiheit.

Gehzeit: Aufstieg 4,5 bis 5 Stunden, Abstieg 3,5 Stunden

Tourdaten: Höhendifferenz: 1450 Höhenmeter, Distanz: 14,3 km (gesamte Runde)

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober

Stützpunkt: 1. Zwinglipasshütte (1999 m), geöffnet von Mai bis Ende Oktober an den Wochenenden und während der Schweizer Sommer- und Herbstferien durchgehend. Kontakt: Ruth Lüthi, Tel. +41/71/5653621, Webseite, während der Bewartung Tel. +41/71/9992436.
2. Einkehr: Alp Tesel (1433 m), im Sommer bewirtschaftet. Falls die Alpleute keine Zeit haben, dann stehen Getränke im Brunnen.

Wissenswertes: Die Zwinglipasshütte wurde 2017 umgebaut, erweitert und modernisiert. Kurz vor dem Ende der Bauarbeiten brach ein Feuer aus und zerstörte große Teile der neuen Fassade. Dennoch konnten die Arbeiten rechtzeitig vor dem Wintereinbruch beendet werden. Das komplette Material für die Bewartung wird traditionell durch freiwillige Helfer der Sektion Toggenburg beim Hötteträgete jeweils am letzten Samstag im Juni von der Chraialp über 200 Höhenmeter auf die Hütte getragen (zwischen acht und zehn Tonnen – von Getränken bis zu 14 Ster Holz, die zum Kochen benötigt werden). Bewartet wird die Hütte von ehrenamtlichen Helfern der Sektion, die sich jede Woche abwechseln. Gut zu wissen: Tagsüber gibt es eine Hüttensuppe, abends im Rahmen der Halbpension Suppe, Hauptgericht und Nachspeise – und das Brot für das Frühstück muss man selbst mitbringen.

Karte: Schweizer Landeskarte Säntis, Blatt 1115, 1:25.000 und Toggenburg, Blatt 5015, 1:50.000.

Autor: Stefan Herbke

Wetter

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Galerie

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