Touren

Alpspitze (2628 m)

Die formschöne Felsgestalt der Alpspitze oberhalb von Garmisch-Partenkirchen lockt jeden Winter viele Skibergsteiger an, die sich an der exponierten Gipfelflanke versuchen. Die Abfahrt vom Gipfel über den 400m hohen und bis zu 40 Grad steilen Osthang ist bei optimalen Verhältnissen ein skifahrerischer Traum.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Bayern | Wetterstein | Garmisch-Partenkirchen

Tourensteckbrief Alpspitze

Anfahrt: Von München auf der A95 nach Garmisch-Partenkirchen und weiter Richtung Grainau. Hinter den Kasernen links abbiegen und zum Parkplatz der Talstation der Alpspitz Bergbahn (760m).

Ausgangspunkt: Bergstation der Alpspitz-Seilbahn (2020m) am Osterfelderkopf. Es gibt eine sogenannte „Tourenkarte“ für Alpspitzbezwinger. Sie beinhaltet die Auffahrt mit der Seilbahn und dem Bernadeinlift am Ende der Tour. Betriebsbeginn: 8 Uhr 30

Route: Von der Bergstation schwingt man zuerst kurz auf der Piste hinunter, bis man unmittelbar nach einem Felsdurchbruch oberhalb der Piste zu den Bernadeinwänden hinüberqueren kann. Hier fellt man an und steigt den Nordhang zu den „Schöngänge“ hinauf. Dieser Hang steilt sich aber bald so stark auf, dass man die Skier auf den Rucksack schnallen muss, um weiter zu Fuß den „Steig“ empor zu klettern. Über mehrere Steilstufen, die durch Drahtseile gesichert sind, erreicht man ein Schneeband, über das man linkshaltend zu einer Scharte westlich des Punktes 2.144m gelangt. Nun geht es problemlos nach Westen aufwärts ins Oberkar hinein, und in einem Linksbogen wird die Schulter am Beginn des Südostgrates erreicht. Sind die Verhältnisse in der Gipfelflanke gut und reicht das skifahrerische Können für die Abfahrt aus, dann trägt man die Skier über den anfangs schmalen, teils felsigen Grat hinauf. Dieser Grat verbreitert sich aber bald und verläuft sich im Gipfelhang, über den dann das Kreuz erreicht wird.

Abfahrt: Bei gutem und sicherem Schnee geht es direkt vom Gipfel aus über die nach unten steiler werdende Ostflanke ins Oberkar hinab. Nach dem Oberkar quert man unterhalb des Bernadeinkopfes (Punkt 2.144m) entlang, um danach nach Osten über wellige Hänge hinab in ein Tälchen abzufahren. Nach Überschreiten eines kleinen Grabens geht es zuletzt in nördlicher Richtung durch eine freie Waldschneise auf einen Weg, der zur Talstation des Bernadeinliftes führt. Nun lässt man sich mit dem Schlepplift hinaufziehen, um danach auf der Piste über Kreuzeck zur Talstation der Osterfelderseilbahn locker hinab zu wedeln. Abfahrt gesamt: ca. 2.250 Hm, davon 1.120 Hm Off-Piste.

Charakter / Schwierigkeit: Das Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen ist ein beliebtes, aber anspruchsvolles Ziel für erfahrene Skibergsteiger und wird in der Regel als Tagestour mit Seilbahnunterstützung durchgeführt. Der späte Betriebsbeginn der Bahn kann bei warmer Witterung zum Problem werden, da die Abfahrt rein ostseitig ist. Der Aufstieg über die „Schöngänge“, sowie der 400 Meter hohe Gipfelaufbau ist stellenweise ausgesetzt und muss zu Fuß bewältigt werden. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind daher unbedingt notwendig. Bei Hartschnee oder Vereisung kann es heikel werden, vor allem wenn die Drahtseilsicherungen eingeschneit sind. Steigeisen und ein Eispickel sind dann von Vorteil.
Die Abfahrt vom Gipfel weg sollten nur sehr gute Skifahrer bei besten Bedingungen wagen. Die felsdurchsetzte Rinne ins Oberkar ist bis 40° steil. Sind die Verhältnisse ungünstig, oder reicht das skifahrerische Können nicht aus, ist es besser über den Südostgrat wieder abzusteigen und die Abfahrt bei der im Aufstieg erwähnten Schulter zu beginnen. Wer sich den Aufstieg durch die „Schöngänge“ nicht zutraut, fährt auf der Piste bis zur Talstation des Bernadeinlifts ab und beginnt dort den Anstieg wie bei der Abfahrt beschrieben. Diese Route ist bis zur oben erwähnten Schulter am Südostgrat nicht besonders schwierig.

Lawinengefahr: Mittel / Hoch (Gipfelflanke)

Exposition: Ost

Aufstiegszeit: 2 - 2,5 Stunden über die „Schöngänge“; 3,5 Stunden von der Talstation des Bernadeinliftes.

Tourdaten: 700 Höhenmeter über die „Schöngäng“; 1.120 Höhenmeter von der Talstation des Bernadeinliftes.

Beste Jahreszeit: März bis April (Seilbahnbetrieb bis Ostern)

Stützpunkt: Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf dem Kreuzeckhaus, 1.652m, geöffnet bis Ostern. Eigentum der DAV-Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkichen Tel.: 0049 / (0)8821 / 2202 oder auf der ganzjährig geöffneten privaten Hochalm, 1.705m. Tel.: 0049 / (0)8821 / 2907, oder 0049 / (0)170 / 1804104.

Ausrüstung: Bei ungünstigen Verhältnissen sind Steigeisen und Pickel hilfreich.

Karte: Kompass Blatt 07, Werdenfelser Land mit Zugspitze, 1:50.000. Oder AV-Karte Wetterstein- und Mieminger Gebirge, Mittleres Blatt, Nr.: 4/2, 1:25.000.

Autor: Doris & Thomas Neumayr

Wetter

Die aktuelle Wettervorhersage zur Tour von wetter.com für die nächsten 2 Tage. Sofern für das Zielgebiet keine Wetterdaten vorliegen, werden die Werte des nächstgelegenen Ortes ausgegeben.

Garmisch-Partenkirchen
Vorhersage für Do, 27.02.2020
Do, 27.02.2020 wolkig
-4 / 2 oC
wolkig
Niederschl.: 35 % Wind: 5 km/h SW
Garmisch-Partenkirchen
Vorhersage für Fr, 28.02.2020
Fr, 28.02.2020 leichter Schneefall
-4 / 0 oC
leichter Schneefall
Niederschl.: 90 % Wind: 30 km/h W
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

Aktuelles aus dem Bergjournal

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    Am vergangenen Wochenende hat ein Braunbär im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol sogenannte Trittsiegel (also Abdrücke von Tatzen) im Schnee hinterlassen. Die Spuren im südlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden von einem Mitglied des Netzwerks Große Beutegreifer gemeldet.

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    Am 29. Februar ist es wieder soweit, DYNAFIT sammelt im Rahmen des Snow Leopard Days in St. Johann in Tirol gemeinsam mit dir Höhenmeter. Jeden zurückgelegten Höhenmeter der teilnehmenden Tourengeher wandelt DYNAFIT in eine Spende an den Snow Leopard Trust um.

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    Der echte, leidenschaftliche Skitourengeher wird sich wahrscheinlich in dieser Satire nicht wiederekennen. Aber wer von uns Skitourengehern hat nicht schon den einen oder anderen Typus getroffen, den Harry hier aufs Korn nimmt?

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