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Hornklee

13. Dez 2019

In der alt-viktorianischen Blumensprache steht der Hornklee für Rache und Vergeltung - doch die freundliche Sommerblume ist für den Menschen völlig ungiftig. Nur auf Schnecken wirken seine cyanogenen Verbindungen als Fraßgift.

Hornklee
Hornklee

Die Verwendung dieser häufig vorkommenden Alpenpflanzen ist erstaunlicherweise alles andere als häufig. Dabei schmeckt der Hornklee als Würzpflanze oder als Teekraut intensiv, aber nicht bitter; besonders in Suppen und Eintöpfen sorgt er für ein feines Aroma. Volksmedizinisch gilt er als mildes Mittel bei Angstzuständen und großer seelischer Erschöpfung.

Der Hornklee im Überblick

Botanischer Name / Familie

Lotus corniculatus / Schmetterlingsblütler

Blütenfarbe

gelb

Blütezeit

Mai bis August

Größe

10 bis 30 cm

Giftigkeit

ungiftig / essbar

Vorkommen / Standort

In den Alpen bis in Höhenlagen von etwa 1.600 m

Autorin: Astrid Süßmuth (Heilpraktikerin)