Tauron und Mühlhornwand - einsame Bergwanderung

    • Tauron und Mühlhornwand - einsame Bergwanderung

      Gipfel und Höhe: Tauron (kein Gipfel) 1.650 m, Mühlhornwand 1.658 m, Mühlhörndl 1.518, viele weitere möglich

      Gebirge: Chiemgauer, Geigelstein-Stock

      Art der Tour: Bergwanderung

      Höhenmeter: 1.150 m

      Distanz: 14 km

      Reine Gehzeit: 4:15 std.

      Datum der Tour: 18.05.2015

      Ausgangspunkt: Grattenbach im Priental

      Tourenverhältnisse: subba

      Gefahreneinschätzung: nur die des Lebens

      Sonstiges: Rossalm noch geschlossen, Priener Hütte als Abstecher nicht weit

      Bilder / GPS-Track:


      Kurzweilige Runde über fast ausschließlich unmarkierte Steige. Bis auf die Wegfindung problemlos, wer mag der kann die GPS-Datei bekommen.

      Vom kleinen Parkplatz in Grattenbach – dorthin unter der Woche auch sehr gut mit ÖPNV – die kleine Stichstraße (Grenzenlos-Wanderweg) bergan bis zu den Wandertafeln. Dort kurz links und wenige Meter später rechts in den breiten Karrenweg – kein Wegweiser oder sonstige Markierung. Rechts vom Weg „poltert“ wenig später der Grattenbach; der Wald ist durchsetzt von Findlingen. Später versperren hinter einer Brücke die Reste einer Lawine den Weg; eine „Umleitung“ ist bereits deutlich sichtbar. Nach gut 45 Minuten auf 1020 m Höhe MUSS ein ausgetrocknetes Bachbett gequert werden: auf der anderen Seite sieht man einen schmalen Pfad, der fast entgegengesetzt unserer alten Wegrichtung verläuft. In vielen Kehren, immer gut sichtbar, alle Abzweige liegen lassend, erreichen wir auf 1400 eine urige Diensthütte. Schnell danach die verfallene Aschental-Alm auf 1580 m Höhe und nach gut 2:00 Gehzeit das Plateau der Rossalm, auch Tauron genannt. Die Alm ist noch geschlossen ...

      Ab dort queren wir hinüber in Richtung Geigelstein-Mulde. An deren Rand zieht sich nach rechts der Bergrücken (fast den ganzen Aufstieg über sichtbar) über Mühlhornwand und Mühlhörndl – einem weglosen Gipfel. Den Einstieg in die ansonsten sehr gut begehbare Latschengasse findet man, wenn man nicht ganz bis an den Rand der Gipfelmulde geht sondern wenige Meter vorher nach rechts die Wiesen nutzt.

      Danach heißt es „oben bleiben“. So erreicht man nach 20 Minuten den kreuzlosen Gipfel der im Winter beliebten Mühlhornwand. Dahinter 50 m Höhe (wie auf Ski) verlieren und ohne Latschenkontakt in die Weiden auf dem Bergrücken queren. Später erreichen wir die kleine Felsnase des Mühlhörndl. Ab ihr weglos, aber mit vielen Steinmandl markiert, südlich bis zur Querung zum Schachen hinüber. Der Abstieg ist steil und lang, deshalb würde ich die Runde auch nur in diese Richtung gehen.
      Bilder
      • 01karte.jpg

        245,73 kB, 800×600, 516 mal angesehen
      • 02eindrucksvoll.jpg

        295,32 kB, 800×600, 506 mal angesehen
      • 04diensthuette1400m.jpg

        164,01 kB, 800×600, 371 mal angesehen
      • 05verfallenAschentalalmen.jpg

        131,99 kB, 800×600, 386 mal angesehen
      • 06SommerbewirtungRossalm.jpg

        115,99 kB, 800×600, 380 mal angesehen
      • 08rueckweg.jpg

        94,21 kB, 800×600, 398 mal angesehen
      • 09rueckblickLinksWeg.jpg

        108,95 kB, 800×600, 383 mal angesehen
      • 10Kaiserblick.jpg

        75,57 kB, 800×600, 399 mal angesehen
      • 11Muehlhoerndl.jpg

        85,23 kB, 800×600, 484 mal angesehen
      grüße aus dem tal der büffel
    Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Zu den Datenschutzinformationen Schließen