Überschreitung des Hoadl (2340m)

    • Überschreitung des Hoadl (2340m)

      Gipfel/Höhe: 2340m

      Region: Stubaier Alpen

      Gebirge: Kalkkögel

      Ausgangspunkt: Axamer Lizum

      Route: Richtung Pleisenjöchl

      Charakter der Tour: Pistenskitour nach Beendigung der Winterbetriebs

      Gehzeit / Höhenmeter: 780m

      Exposition der Tour: NO und Osten

      Besondere Hinweise:

      Aufstieg:
      Es geht eine Rampe am Westrand des Parkplatzes schräg zur Talstation des Sessellifts hoch. Man läuft in einer Linkskurve und steigt gleich einen steileren Hang hinauf. Es folgt anschließend ein flacheres Stück, dem sich ein erneuter Aufschwung anschließt. Rechts hingegen geht es flacher mäßig ansteigend. Einen Ziehweg, der abwärts führt und hinter einer Rechtskkurve wieder ansteigt, führt Richtung Axamer Kögele. Das Gelände ist ab hier weitläufig und fast beliebig begehbar. Die hier gewählte Route geht auf Distanz zur Standseilbahn und führt an einem Gasthaus mit herrlicher Sonnenterrasse auf 2000m Höhe vorbei. Von hier geht es in sanfter Neigung Richtung Bergstation eines Sessellifts. Dahinter steilt das Gelände auf zu einem Absatz und mit einem Richtungswechsel nach rechts steigt man erneut relativ steil zum Grat zwischen Pleisenjöchl und Hoadl an. Der breite Grat leitet zum Gipfelkreuz des Hoadl und zur Bergstation der Standseilbahn. Hier oben hat man einen herrlichen Rundblick, der durch die Verbauung des Gipfels leider bis auf weiteres etwas an Qualität verloren hat. Das hält aber nicht die Bewohner aus Innsbruck und Umgebung davon ab hier hoch zu kommen. Sie kommen selbst im April unter der Woche noch in Scharen hierher. Man ist also nicht allein.

      Abfahrt:
      Sie erfolgt durch die Lizumer Grube, die man über eine kurze Fahrt am Grat mit anschließender Schrägfahrt erreicht oder einen direkteren Weg hinunter wählt, der aber von Schneehöhe und Schneebedingungen stark beeinflußt wird. Im Frühjahr apert der steile Gipfelhang schneller aus.
      Die Fahrt durch die Lizumer Grube kann großartig sein, wenn alles paßt. Den Weg runter sollte man finden können. Man stößt am Schluß auf einen Ziehweg, der gerne ausapert. Folgt man ihm nach rechts, so umgeht man den letzten steileren Hang. Die steilste Stelle überhaupt bei dieser Abfahrt.

      Hinweis: Man kann sehr nah an der Standseilbahn mit ihren Hochstützen im Gelände die Spur (aus der Ferne recht steil wirkend) legen und so sehr direkt ansteigen. Das spart sicherlich Zeit. Die Lizumer Grube kann bis 11Uhr und vermutlich auch noch später hart durchgefroren sein. Zu früh hier zu fahren bereitet deshalb keine große Freude. Die Hänge rechts der Standseilbahn liegen schon viel früher in der Sonne, weshalb sich hier die Abfahrt genussreicher gestalten kann. Soll heißen: je nach Temperaturen der Nacht und dem Startzeitpunkt vom Parkplatz weg wählt man die Aufstiegsroute. Die Lizumer Grube ist durchwegs flacher.


      Bilder zur Tour:


      GPS-Daten:
      Bilder
      • 2_Auf 2000m Höhe, Blick zum Birgitzköpfl.jpg

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      • 3_Auf 2000m Blick zum Pleisenjöchl.jpg

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      • 5_Marchreisenspitze (links), davor Widderberg.jpg

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      • 6_Der vorletzte steilere Hang.jpg

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      • 9_Blick vom Hoadl in die Lizumer Grube.jpg

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