Osterschitouren in Slowenien, Teil 2, mit Korrektur

    • Osterschitouren in Slowenien, Teil 2, mit Korrektur

      Am Samstag ging es zum Rodica (1966 m), südlich vom See von Bohinj, die absolute Paradeschitour dieses Gebietes. Wir parkten an der Talstation der Kabelbahn des Schigebietes Vogel, da die Abfahrt der Tour aber an der Hauptstraße zwischen Ribčev Laz und Laški Rovt endet (auf einer Höhe von etwa 520 m!), ist es schon günstig, wenn man auch dort ein Auto stehen lassen kann.

      Wir nahmen die Kabinenbahn, und dann noch zwei Sessellifte (der letzte ein Einser) bis zur (Korrektur) Bergstation Postaja Plato Šija (1790 Hm). Hier fuhren wir im freien Gelände linksab (den Debeli vrh links haltend) zu etwas oberhalb der Alm Planina Suha, über herrlich tragfähigem Harsch. Am besagtem Punkt (etwa 1460 Hm) wurde aufgefellt. Wir querten bis zur steilsten Passage der Tour, eine Rinne mit gutem Stapfschnee von vielleicht 50 Hm (links davon gab es eine zweite, etwas weniger steile Rinne (vielleicht 35°), die von anderen Gruppen mit Kickkehrentechnik begangen wurde). Nach dieser Rinne ging es deutlich weniger steil, aber unter Zuhilfenahme von Harscheisen, in einer weiten S-Kurve (erst rechts, dann links) durch Za ulcam und die Lepa Suha zum Gipfel der Rodica.
      Dieses Bild zeigt eine Übericht des Aufstieges:
      Steil war´s:
      Nach der steilen Stelle:
      Die Abfahrt war ein Hochgenuß bis einschließlich Planina Suha, danach kam ein lustiger steilerer Abschnitt durch dem Wald, ab etwa 1080 Hm eine Forststraße bis Ribčev Laz. Mittlerweile hatte es zugezogen, daher hielten sich die Schiebepassagen in Grenzen. Bis das Auto da war, kehrten wir ganz angenehm in Pension Rozic ein, auf ein Bier. Exposition: W-N-O. Im Aufstieg haben wir ab Schilift etwa 3 Stunden gebraucht, wir haben aber ausgiebig fotografiert, es müßte in etwa 2 Stunden gehen. Abfahrt: 2 Stunden. Lawinengefahr: man muss halt immer auf der Hut sein. Für harten Schneebedingungen (hatten wir nicht) wird in der Literatur die Verwendung von Steigeisen und Pickel anheimgestellt.

      siehe auch hier:
      Osterschitouren in Slowenien, Teil 2
      Osterschitouren in Slowenien, Teil 3