Kotzen

    • Gipfel/Höhe: Der Kotzen (1771 m) ist ein netter, recht einsamer Latschengipfel bei Fall, vis-à-vis vom Schafreiter.

      Region: Isartal

      Gebirge: Karwendel

      Ausgangspunkt: Fall (773 m)

      Datum 09.09.2012

      Route: Ab Wanderparkplatz in Fall die Fahrstraße in Richtugn Forsthaus Aquila folgen. Kurz nach "Gschwender Gläger" (Wiese) bietet die Fahrstraße einen Blick in den Dürrachklamm und auf den Kotzen. Geländer uind Gipfelkreuz komplettieren die Szenerie. Kurz hiernach biegt ein Forststräßlein rechts hinab ab, das nimmt man und biegt alsdann noch einmal rechts ab einen Steig hinunter. Man quert die Brücke über die Dürrach. Jetzt geht es unmarkiert aber auf meist deutlichem Steig hinauf durch meist lichten Wald.

      Eine Steigspur, die bei etwa 920 m rechtsab lockt, ignorieren, man geht eher gerade hinauf, bis bei so 1050 m der Steig immer mehr nach rechts zu Queren anfängt. Man quert in den Waldhang nördlich unterhalb der Kotzenalm-Niederleger (eine Stelle gibt es, wo man besser nicht ausrutscht, bei Nässe ist das nicht der Hit), und hier hinauf zu dieser Alm.

      Bei der Almruine kann man trefflich Brotzeit machen und die erste Aussicht genießen. Der Weiterweg kann man hier schon erkennen, sie ist aber anders, als er sich mir in der AV-Karte Karwendelgebirge Nord/Schafreiter darstellt. Mann kann schon erkennen, wie er ostseitig durch die Latschen hindurchführt, und auf einer weithin sichtbaren Grasfläche stoßt, die von links nacht rechts fast bis zum Gipfelkamm zieht. Man steigt über den flachen Almrücken zu den Latschen, bald trifft man auch wieder auf deutliche Pfadspuren. Diese führen mühelos durch die Latschen (die Gasse ist wohl mit der Kettensäge freigemacht worden) zu besagtem Grasstreifen.

      Dieser Grasstreifen ist recht breit. Etwa in der Mitte läuft eine Erosionsrinne, die mir etwas blöd zu Queren erschien. An der anderen Seite waren wieder Pfadspuren auszumachen (würde sich mit der Karte decken). Das Gipfelkreuz war schon recht nahe.
      Ich bin recht von der Runse weglos direkt hinauf gestiegen durch das steile, aber bei trockenem Wetter eigentlich gut gangbare Gras, bis ich auf die Latschen kurz unterhalb des Nordkammes stieß. An diesen entlang nach links, und zuletzt hart links von Nordkamm zum Gipfelkreuz. Der eigentliche Gipfel liegt wenige Schritte weiter südlich. Aufsteigszeit: etwa 2,5 Stunden, Pausen und Photografieren nicht mitgerechnet.

      Es gibt schöne Blicke auf Fall, ins Isartal, auf die Benediktenwand, ins Karwendel hinein und so weiter.
      Der Abstieg ist technisch sehr leicht, aber deutlich länger. Es geht über die Almwiesen südwärts hinab, auf einem Steig rechts an einem Waldköpfl vorbei, und an dem tiefsten Punkt des kammes hinüber zum Stierjoch geht es zur Linkerseite hinunter zur Luderalm. Auch hier ist es landschaftlich sehr schön.Auf der Lärchkogelalm stoßt man auf eine Fahrstraße worüber die bezeichnete Route von der Tölzer Hütte und dem Lärchkogel nach Fall führt. Die Schilder richtung Fall folgen, ein Stück auch über einen Waldsteig, und nach ein letztes Schotterstück trifft man auf eine Brücke.
      Kurz danach trifft man auf die Asfaltstraße von Aquila, die man entlangmarschiert, zurück nach Fall.

      Charakter der Tour: Im Anstieg abschnittsweise recht anspruchsvolle Bergwanderung, die Trittsicherheit und Spürsinn erfordern. Im Abstieg leicht, aber lang.

      Besonderes
      Weiß jemand vielleicht, wo der Name "Kotzen" herkommt?
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