Glaswand - Überschreitung

    • Glaswand - Überschreitung

      Gipfel und Höhe: Glaswand 1496m

      Gebirge: Bayerische Alpen

      Art der Tour: Bergtour

      Datum der Tour: 24.06.2020

      Ausgangspunkt: Pessenbach / kostenfreier Parkplatz

      Tourenverhältnisse: die Tour verläuft überwiegend im freien Gelände, ohne Markierung und teilweise auch weglos; AV-Karte BY 11; ca. 950 Hm;

      Gefahreneinschätzung: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und guter Orientierungssinn sind erforderlich;

      Exposition der Route:

      Prognose:
      Sonstiges: vom Parkplatz auf dem Wanderweg zur Orterer-Alm; noch ein kurzes Stück geradeaus, links über den Bach zu einer Jagdhütte; unmittelbar rechts davon beginnt ein Steig, der in der Westflanke der Glaswand steil nach oben führt; bei einer versteckt liegenden Hütte nach rechts an die Westflanke der Glaswand; weglos steil durch den Wald zum Westgipfel der Glaswand (eine kurze felsige Steilstufe) und weiter im Auf und Ab (am Grat oder südlich unterhalb - Steigspuren) zum Hauptgipfel - Kreuz und Gipfelbuch (versteckt im Steinhaufen); der Abstieg erfolgte nach Osten in Richtung Glaswandscharte; ich landete etwas unterhalb und stieg dann über den bezeichneten Wanderweg zu dieser auf; jenseits dem Weg in nordwestlicher Richtung bis zu der Senke zwischen Gemskopf und Schwarzenbergkopf folgen; dort soll laut AV-Karte eine Forststraße zur Orterer-Alm beginnen; dies ist aber nicht der Fall; auf den ersten Blick gibt es nur einen verfallenen Karrenweg nach NW; auf den zweiten Blick sind links im Gras vage Trittspuren zu erkennen; nach Übersteigen eines Stacheldrahtzaunes werden die Spuren deutlicher, sie entwickeln sich langsam zu einem steinigen Weg und erst nach der letzten Linkskurve steht man auf einer überbreiten Forststraße, die flach zur Orterer-Alm und damit zum Anstiegsweg leitet;
      Fazit: entgegen der Meinung der DAV - Sektion Tutzing (im Internet) halte ich die Glaswand nicht für einen unbedeutenden Nebengipfel der Benediktenwand, dessen Besteigung nicht besonders lohnend und mit Latschenkampf verbunden sei; das Gegenteil ist der Fall - eine Tour im unberührtem Bergwald mit alpinem Touch, dazu total einsam in einer Region zwischen den stark frequentierten Anstiegen auf Rabenkopf und Benewand; und last not least - es gibt nirgends einen Latschenkampf;
      Bild 1: der erste Blick von der Orterer-Alm zu dem westlichen Ende der Glaswand;
      Bild 2: dies ist die versteckt liegende Hütte oberhalb der Orterer-Alm;
      Bild 3: Blick vom Westgipfel zum Rabenkopf (morgendliche Dunstschleier !!);
      Bild 4: am Gipfel - dahinter die Benewand und links der Hennenkopf;
      Bild 5: Blick nach Norden zum Starnbergersee;
      Bild 6: Tiefblick in die Felswände nach Norden;
      Bilder / GPS-Track:
      Bilder
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