DYNAFIT errichtet neues Headquarter in Kiefersfelden

    • DYNAFIT errichtet neues Headquarter in Kiefersfelden

      Bergsportmarke DYNAFIT errichtet neues Headquarter in den deutschen Alpen

      Renommiertes Architekturbüro Barozzi-Veiga aus Barcelona gewinnt internationalen Wettbewerb für Kiefersfelden.



      Im Jahre 2011 hat der Eigentümer der OBERALP Gruppe, Heiner Oberrauch, für die renommierte Bergsportmarke SALEWA in seiner Heimatstadt Bozen ein architektonisches Zeichen gesetzt: In der Zwischenzeit ist der mutige Komplex der „gläsernen Bergtürme“ zu einem bekannten Architekturmerkmal für Bozen geworden. Mehrfach wurde das Headquarter der OBERALP-Gruppe und das SALEWA-Markenhaus für Ästhetik und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die italienischen Stararchitekten Cino Zucchi & Park Associati zeichneten dafür verantwortlich, die Idee der Unternehmerfamilie in ein „Landmark“ umzusetzen. Das Credo von Heiner Oberrauch „Marken brauchen eine Heimat“ steht auch für das nun geplante DYNAFIT-Headquarter im Mittelpunkt. Direkt an der Autobahn, umgeben von einem alpinen Szenario und an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich, entsteht mit dem neuen DYNAFIT-Gebäude auch ein architektonisches Landmark für ganz Bayern.

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      Für das renommierte Architektenbüro Estudio Barozzi-Veiga, welches in Stettin (Polen) die mit dem Mies van der Rohe Preis ausgezeichnete neue Konzerthalle gebaut hat und in den letzten Jahren drei öffentliche Gebäude in der Schweiz realisiert hat, ist dies das erste private Projekt in Deutschland. In Kiefersfelden entstehen mit dem neuen Markenbau 100 neue Arbeitsplätze, eine Markenerlebniswelt, eine gläserne Manufaktur, ein besonderes Restaurant, eine Kindertagesstätte sowie einen Versammlungssaal. „Wenn man ein solches Landmark in Angriff nimmt, hat man eine große öffentliche Verantwortung. Unsere Gebäude dienen unseren Unternehmen, aber immer auch dem Umfeld, in dem sie stehen“, sagt Christoph Engl, CEO der Oberalp Gruppe, zu welcher neben Dynafit auch weitere spezialisierte Bergsportmarken wie Salewa, Pomoca und Wild Country gehören. Erst im Juni war mit der Marke Evolv die größte amerikanische Kletterschuhmarke dazugekommen. „Wir haben uns bewusst auf ein Markenportfolio konzentriert, welches das Thema Berg in den Mittelpunkt stellt. In diesem Gebiet kennen wir uns aus“, sagt Ruth Oberrauch, welche die nächste Generation der Eigentümerfamilie repräsentiert.

      „Marken haben die Aufgabe, sich auch gesellschaftlich relevant zu machen“, sagt Heiner Oberrauch im Rückblick auf die gelungene Symbiose zwischen Markengebäude und öffentlich nutzbaren Angeboten, „und deshalb ist uns die dauerhaft sichtbare Gemeinschaft zwischen Kunden und Markenentwicklern so wichtig.“ Bisher wurde die Marke DYNAFIT unter Brand Manager Benedikt Böhm vom Standort Aschheim bei München aus gesteuert. Die Marke Dynafit ist Weltmarktführer im Entwickeln und Bauen von Tourenskibindungen sowie Tourenskischuhen und setzte neue Maßstäbe im Alpine Running. „Athleten entwickeln aus ihren Ansprüchen und Erfahrungen heraus Markenprodukte für Athleten“, fasst Benedikt Böhm die Positionierung der Leistungsmarke in einem Satz zusammen. „Mit dem Standort Kiefersfelden bringen wir nun unsere Marke in ein ideales Umfeld, in dem unsere Mitarbeiter ihre Leidenschaft leben können und welches unserer Mission entspricht.“ Im neuen Gebäude wird auch die Unternehmenszentrale der Oberalp-Niederlassung für die Länder Österreich, Deutschland und die Schweiz Platz finden. Sie ist für die Distribution der Marken Salewa, Pomoca, Evolv, Wild Country und Speedo verantwortlich. Die Österreich-Zentrale der Oberalp Gruppe im salzburgischen Bergheim bleibt trotz des neuen Headquarters nahe der österreichischen Grenze bestehen. Die Oberalp Gruppe erwirtschaftete im letzten Jahr ein Umsatzvolumen von 220 Millionen Euro. Dynafit gehört im Markenportfolio zu den Marken mit dem höchsten internationalen Wachstumspotenzial.

      Markengebäude mit Strahlkraft für Kiefersfelden
      Hajo Gruber, Bürgermeister von Kiefersfelden, konnte mit seinem Gemeinderat nicht nur eine bekannte Bergsportmarke, sondern auch eine besondere Architektur in den ehemaligen Grenzort holen. „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die neue Gewerbezone direkt an der Autobahn nicht nur Zweckbauten, sondern auch ein architektonisches Highlight bekommt. Neben den über 100 hochqualifizierten Arbeitsplätzen wird mit diesem mutigen Projekt ein neuer Anziehungspunkt für unsere Gemeinde entstehen. Dieses Gebäude besticht mit seiner gestalterischen Einfachheit und überrascht mit vielen Details in Material und Technologie“. Das Siegerprojekt war aus einem international ausgeschriebenen Wettbewerb nach eingehender Bewertung einer ebenso international besetzten Fachjury hervorgegangen. 9 Projekte standen zur Auswahl, welche Jury-Präsident Walter Angonese (Professor an der Accademia di architettura in Mendrisio), die Jurymitglieder Marta Schreieck (Präsidentin der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs bis 2017), Eugen Schuler (Lehrbeauftragter für Tragwerkslehre der Universität Liechtenstein), Hajo Gruber (Bürgermeister von Kiefersfelden), Thomas Spindler, (Kreisbaumeister im Landkreis Rosenheim) sowie Heiner Oberrauch (Präsident der Oberalp Gruppe) und Axel Brosch (Geschäftsführer der Oberalp Niederlassung für die Region Deutschland - Österreich - Schweiz) zu bewerten hatten.

      Reduktion auf das Wesentliche: DNA von Dynafit in ein Landmark gebracht
      „Wir haben die Landschaft von Kiefersfelden gelesen und sie mit den Markenwerten der Marke DYNAFIT in einen Zusammenhang gestellt. Unser Projekt ist eine Antwort auf diese Beziehung: die absolute Reduktion der Marke auf das Wesentliche für die beste Leistung am Berg. Die beiden Dreiecke konkurrieren nicht mit den Bergen der Umgebung, sondern halten sich auf das Wesentliche reduziert“. Alberto Veiga, der kürzlich persönlich dem Gemeinderat von Kiefersfelden das Siegerprojekt erklärt hat, freut sich über die Möglichkeit, eine Markenarchitektur mit einer derart großen Sichtbarkeit realisieren zu dürfen. Die beiden 30 Meter hohen in sich verzahnten Gebäude werden tagsüber wie auch in der Nacht dem Standort Kiefersfelden eine neue, von weit her sichtbarer Bedeutung geben.

      Eröffnung für 2022 geplant
      Das neue architektonische Landmark wird voraussichtlich im Jahre 2022 eröffnet werden können. Auf dem Weg dorthin werden der lokalen Bevölkerung die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs erörtert, wofür eine Bürgerinformationsversammlung in Kiefersfelden bereits für den 19. September anberaumt wurde. „Wir möchten sicherstellen, dass sich die Bevölkerung auf unser Gebäude freut. Schließlich wird es in Teilen auch der öffentlichen Nutzung zur Verfügung stehen“, sagt Ruth Oberrauch.
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