Giro dell' Argentera - Seealpen - Bergtour

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      Gipfel und Höhe: Argentera Sud (3297m)


      Gebirge: Seealpen (Parco Naturale delle Alpi Marittime)


      Art der Tour: Bergtour


      Datum der Tour: 26.7. - 30.7.2019


      Ausgangspunkt: Gias delle Mosche


      Tourenverhältnisse: sehr gut


      Gefahreneinschätzung:

      Exposition der Route:

      Prognose:

      Sonstiges: Wir haben den Giro dell' Argentera (die Argentera-Umrundung) in Anlehnung an Iris Kürschner, Piemont Süd: Vom Monviso bis zu den Ligurischen Alpen (ISBN 3763343598), Tour 41 gemacht. Zunächst sind wir von dem weitläufigenen (und kostenlosen) Parkplatz in Gias delle Mosche zum Rifugio Bozano aufgestiegen und haben dort übernachtet. Am nächsten Tag sind wir über den Passo del Souffi zum Rifugio Morelli-Buzzi weitergegangen und haben es gerade noch vor einsetzendem Regen erreicht. Am nächsten Morgen hat der Regen nachgelassen und wir sind auf Empfehlung des Hüttenwirts zuerst zum Rifugio Genova (einfacher Wanderweg) und dann über den Passo Brocan (unschwierige Überschreitung) zum Refugio Remondino gelaufen. Wiederum am nächsten Tag sind wir auf den Passo dei Detriti und dann auf die Argentera Sud gestiegen und nach einer weiteren Übernachtung ging's zurück zum Auto.

      Die Höhepunkte dieser Tour waren der Übergang zum Rifugio Morelli-Buzzi und die Besteigung der Argentera.

      Weitere Hinweise:
      - Das Rifugio Bozano ist bekannte Kletterhütte, da es in den naheliegenden Wänden eine dreistellige Anzahl von Routen gibt.
      - Der Übergang zum Rifugio Morelli-Buzzi wird nicht sehr häufig gemacht. Die Wegspur ist gut markiert, aber man muss trittsicher und schwindelfrei sein (etwa T4); bei Nässe wird die Tour gefährlich, da sie auch durch eine sehr steile Grasflanke führt.
      - Vom Refugio Remondino führt sowohl ein alter rot markierter Steig als auch ein neuer grün markierter Steig zum Passo dei Detriti; der grüne Steig vermeidet einen Teil der Blockhalden.
      - Der Anstieg zur Argentera führt zuerst über ein schmales und ziemlich ausgesetztes Band durch die Ostwand und dann über eine ausgeprägte Rinne hinauf zum Gipfel; durchgehend I bis II, drei Stellen sind durch Fixseile entschärft (etwa T5-).
      - Es ist (im Sommer) vorteilhaft, die Argentera möglichst früh am Tag zu besteigen, um eine gute Sicht zu haben - ab Mittag kommen häufig Wolken auf.
      - Auf allen Hütten waren die Wirtsleute sehr nett und zuvorkommend.
      - Eine sehr gute Karte ist: Fraternali editore, Valle Gesso, Parco Naturale delle Alpi Marittime
      - Es ist ratsam, auf den Hütten zu reservieren.


      Bilder / GPS-Track:
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