Alpinmagazin

Bergtouren im Winter: Darauf muss geachtet werden!

Wandern in den Bergen ist zu jeder Jahreszeit ein schönes Erlebnis. In den Wintermonaten stehen Bergsteiger und Wanderer allerdings vor einigen zusätzlichen Herausforderungen.

Lawinengefahr und Probleme bei der Orientierung

Beim Winterwandern sind die Wege oft nicht mehr zu erkennen.zoom

Schnee verzaubert die Landschaft. Tief verschneites Gelände ist aber auch viel schwieriger zu begehen und oft kann man nicht mal mehr die Wege erkennen. Auch die Lawinensituation muss richtig eingeschätzt werden, ehe man zu einer winterlichen Tour aufbricht. Das Wandern durch den tiefen Schnee ist auch viel anstrengender und dauert länger als das Laufen auf normalem Untergrund. Zudem besteht im winterlich verschneiten Gelände ein erhöhtes Risiko für Absturz oder Orientierungsverlust. Beim Wandern auf verschneiten Flächen ist daher Geländekönnen und das eigenverantwortliche Anlegen von Spuren eine Grundvoraussetzung. Die Sommerwege geben im Winter z.B. bezüglich der Lawinengefahr nicht immer die günstigste Route vor.

Und natürlich muss man für eine Wintertour besonders fit sein. Vor Beginn einer Bergtour erhöht ein gezieltes Ausdauertraining die Kondition. Erfahrene Bergsteiger empfehlen circa drei Trainingseinheiten in der Woche, die durchschnittlich eine Stunde betragen sollten. In vielen Wintersportorten gibt es mittlerweile gut ausgeschilderte und im Winter präparierte Winterwanderwege. Dabei handelt es sich um Winterwanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sich. Die durchschnittliche Gehzeit einer solchen Tour liegt meist zwischen zwei und fünf Stunden. Ein Großteil dieser Wege verläuft im sicheren Tal, allerdings gibt es auch Wanderpfade, die in höhere, gebirgige Regionen führen. Da im Winter der Tag eher kurz und das Wetter oft eiskalt ist, muss die Ausrüstung den veränderten Witterungsverhältnissen angepasst werden. Da man in der Regel bei einer Wintertour mehr Ausrüstung und wärmere Kleidung als im Sommer mitführen wird, sollte man sich einen geeigneten Trekking- oder Wanderrucksacks anschaffen – einen Rucksack, in dem die zu tragenden Lasten optimal verteilt werden. Große Hüft- und Brustgurte erhöhen den Tragekomfort  und führen zur besseren Kontrolle des Wanderrucksacks. Im Fachhandel sind zahlreiche Modelle zu finden, die über ausreichend Fassungsvermögen verfügen, um Ausrüstungsgegenstände auch für mehrtägige Ski- oder Schneeschuhtouren bequem unterzubringen.

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Und natürlich muss man für eine Wintertour besonders fit sein. Vor Beginn einer Bergtour erhöht ein gezieltes Ausdauertraining die Kondition. Erfahrene Bergsteiger empfehlen circa drei Trainingseinheiten in der Woche, die durchschnittlich eine Stunde betragen sollten. In vielen Wintersportorten gibt es mittlerweile gut ausgeschilderte und im Winter präparierte Winterwanderwege. Dabei handelt es sich um Winterwanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sind. Die durchschnittliche Gehzeit einer solchen Tour liegt meist zwischen zwei und fünf Stunden. Ein Großteil dieser Wege verläuft im sicheren Tal, allerdings gibt es auch Wanderpfade, die in höhere, gebirgige Regionen führen. 

Da im Winter der Tag eher kurz und das Wetter oft eiskalt ist, muss die Ausrüstung den veränderten Witterungsverhältnissen angepasst werden. Da man in der Regel bei einer Wintertour mehr Ausrüstung und wärmere Kleidung als im Sommer mitführen wird, sollte man sich einen geeigneten Trekking- oder Wanderrucksacks anschaffen – einen Rucksack, in dem die zu tragenden Lasten optimal verteilt werden. Große Hüft- und Brustgurte erhöhen den Tragekomfort  und führen zur besseren Kontrolle des Wanderrucksacks. Im Fachhandel sind zahlreiche Modelle zu finden, die über ausreichend Fassungsvermögen verfügen, um Ausrüstungsgegenstände auch für mehrtägige Ski- oder Schneeschuhtouren bequem unterzubringen. Für eine Berg- und Trekkingtour  wird neben dem geeigneten Rucksack auch das richtige Schuhwerk und die passende Bekleidung benötigt. Wenn der Zustieg verschneit und die Strecke vereist ist, sollten Bergsteiger besonders umsichtig vorgehen und unbedingt stabile Trekkingschuhe oder Bergstiefel tragen. Zudem sind meist entweder Schneeschuhe oder bei Vereisung sog. Grödeln (Leichtsteigeisen) von Nöten. Bei allen Unternehmungen sollte den Wanderern oder Bergsteigern klar sein, dass Schnee und Eis die Touren schwieriger macht als unter Normalbedingungen. Auch sollte man es langsam angehen und erst mal Erfahrung sammeln. Bergwanderern mit wenig Erfahrung beim Winterbergsteigen wird empfohlen, zunächst nur eine mittellange Tour zu unternehmen. 

Nicht nur nach Neuschneefällen ist in jedem Fall der Lawinenlagebericht zu beachten. Um den LLB bei der Tourenplanung und auch im Gelände umzusetzen, muss man die Informationen allerdings richtig lesen und interpretieren können. Wer das nicht kann, sollte auf Wintertouren verzichten, bzw. zuerst einen Kurs in Sachen Lawinen belegen. 

Klettern im Winter – nur etwas für Spezialisten! Während der Wintermonate  ist das Anbringen von Sicherungen wesentlich anspruchsvoller als im Sommer. Haken oder (bei Klettersteigen) Fixseile sind entweder verschneit, nicht zu finden oder werden von einer dicken Eisschicht bedeckt. Dennoch ist das Anbringen mobiler Sicherungsmittel grundsätzlich möglich. Allerdings ist das Rissangebot aufgrund der Witterungsverhältnisse deutlich eingeschränkt. Klettertouren in den Bergen sind im Winter völlig anders als zu anderen Jahreszeiten. 

Die Wetterbedingungen in den Bergen können sich relativ kurzfristig ändern. Während auf dem Berggipfel strahlender Sonnenschein herrscht, bedecken Wolkenfelder die Täler. In niedrigen Lagen muss mit Nieselregen und überfrierender Nässe gerechnet werden. Manche Bergbahnen stellen ihren Betrieb im Winter ein und viele Berghütten sind in der kalten Jahreszeit geschlossen. Eine Bergtour im Winter erfordert deshalb eine gründliche Vorbereitung. Vor der Anfahrt zum Startpunkt einer Bergwanderung sollten Informationen über die Begehbarkeit der Strecke eingeholt werden. Manche Wege könnten auch gesperrt sein. Erst nachdem alle Einzelheiten geklärt sind und der Wanderrucksack gepackt ist, kann die Wandertour durch die verschneite Winterlandschaft beginnen.

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Bild des Monats

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Benutzer: wbehr

Beschreibung: Auf dem Weg zum Grödner Joch gelang dieser tiefe Blick mit einem 600er Tele in die Felsschluchten der Sellagruppe.
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Beschreibung: Warum es in den Bayerischen Voralpen so schön ist? Weil der Blick von den kleinen Bergen zu den großen zielt. Weil man vom Gemütlich-Beschaulichen zum schwer Beeindruckenden blickt - wie hier zum Großvenediger...
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Benutzer: blovest

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