Alpinmagazin

#Salewa3000 - auf alle 3000er Österreichs

Aktion verlängert - Mit SALEWA3000 startet die Südtiroler Bergsteigermarke ein außergewöhnliches Projekt, bei dem jeder Bergsportler mitmachen kann: 784 Dreitausender gibt es in den österreichischen Alpen – und der Bergsportausrüster möchte mit Athleten, Partnern, Kollegen und allen, die Lust sowie die Fähigkeit haben dabei zu sein, jeden einzelnen dieser Gipfel besteigen.

salewa3000 Skitour

Aktion verlängert - Gipfelstürmer gesucht!

Zu Jahresbeginn initiierte der Bergsportausrüster SALEWA ein ambitioniertes Projekt, dessen Mittelpunkt die 784 Dreitausender Österreichs bilden: #SALEWA3000 startete am 2. Jänner 2020 und setzte sich zum Ziel, gemeinsam mit der Community der Marke innerhalb von sechs Monaten – bis zum 30. Juni – alle Dreitausender des Alpenlandes zu besteigen. Die Aktion des Bergsportunternehmens,die mit jedem bestiegenen Gipfel Spendengeld für das renovierungsbedürftige Glockner-Biwak sammelt, wird nun bis zum 31.12.2020 verlängert.

#Salewa3000

SALEWA3000 ist allerdings kein Projekt, bei dem es sich um das bloße Sammeln von Gipfeln dreht. Vielmehr möchte der Komplettanbieter mit dieser Aktion Alpinisten dazu inspirieren, die Hochtourenvielfalt der Österreichischen Alpen zu entdecken.

Wie kannst du mitmachen? - die Details

  • Zeitraum für die Gipfelbesteigungen: 2.1. – 31.6.2020
  • Modus: Ein 3000er gilt als bestiegen, wenn der Bergsteiger/die Bergsteigerin ein Foto von sich auf dem Gipfel macht und das via Instagram mit dem #SALEWA3000 sowie dem #Bergnamen postet.
  • Spende: Für jedes Gipfelbild – inkl. #SALEWA3000 & #Bergname – spendet SALEWA fünf Euro für die Renovierung der Biwakschachtel am Großglockner
  • Wer kann mitmachen? Alle Bergsportler weltweit, die Lust und Zeit haben sowie die Fähigkeit besitzen, Dreitausender in Österreich zu besteigen!
  • Webseitewww.salewa.com/de-at/salewa3000

Salewa3000 - der Großglocknerzoom

Das Alpenland Österreich darf auf insgesamt 784 Dreitausender blicken. Denn laut Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien (BEV) befinden sich 784 der österreichischen Berggipfel auf über dreitausend Metern Höhe. Die Südtiroler Bergsteigermarke SALEWA startet Anfang des Jahres 2020 einen Aufruf, alle der vom BEV definierten Gipfel zu besteigen und bittet darum, die zahlreichen Gipfelerlebnisse per Instagram zu teilen. Der Bergsportausrüster, der seit dreißig Jahren in den Dolomiten zu Hause ist, freut sich auf gipfelreiche Wintermonate im Nachbarland: Gemeinsam mit Athleten, Partnern, Mitarbeitern und allen Bergsportlern, die diese Herausforderung annehmen möchten, gilt es, alle Dreitausender innerhalb von sechs Monaten zu besteigen.

Der Österreichische Alpenverein, ein wichtiger Partner des Bergsportunternehmens, darf sich mit freuen: Für jeden bestiegenen Gipfel spendet SALEWA fünf Euro für die Renovierung der Biwakschachtel am Großglockner. Peter Kapelari, Leiter der Abteilung Hütten, Wege und Kartographie des Alpenvereins, weiß das Engagement für die Biwakschachtel am Großglockner zu schätzen: „Es ist sicherheitstechnisch relevant, dass die in die Jahre gekommene Biwakschachtel an diesem ausgesetzten und sensiblen Ort im Nationalpark Hohe Tauern nun erneuert wird. Wir freuen uns, dass SALEWA mit diesem Projekt die Renovierung maßgeblich unterstützt.“

SALEWAs erster Dreitausender – Frühjahr 1951 am Kleinvenediger (3407 m)

Salewa3000 Hermann Huber

Spärlich, um nicht zu sagen gar nicht ausgerüstet, bestieg der Münchner Hermann Huber seinen ersten Dreitausender vor fast 70 Jahren in Österreich. Der Mann, der das 1935 gegründete Unternehmen SALEWA zur Bergsteigermarke machte, erreichte im April 1951 gemeinsam mit seinem Seilgefährten Alfred Koch aufgrund einer wetterbedingten Planänderung den Gipfel des Kleinvenedigers (3.407 m).

Hermann Huber, damals 20 Jahre jung, erinnert sich: „Wir hatten den Großvenediger geplant, entschieden uns allerdings aufgrund von Nebel und starkem Schneesturm dagegen, bis zum Gipfel des Großvenedigers zu gehen. Es wurde der Kleinvenediger.“ In Anoraks aus amerikanischer Armeeplane – in Eigenproduktion von Hermann’s Mutter gefertigt, ohne Seil und technische Ausrüstung, wärmten Huber und Koch sich in einem, damals innovativen, Plastik-Biwaksack des Münchner Sporthauses Schuster auf. Als dieser durch den Sturm in Fetzen riss, brachen sie zum Abstieg auf.

Rückblickend war schon die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Expedition für sich. „Überlaufen war es damals nicht“, lacht Hermann Huber, heute 89 Jahre alt. Am Folgetag der Kleinvenediger-Besteigung folgte gleich der zweite Dreitausender des SALEWA-Teams. Bei optimalem Bergwetter lockte die etwa 1.300 Meter lange Skiabfahrt im NO-Hang Alfred Koch und Hermann Huber auf den benachbarten Gipfel der Schlieferspitze (3.289 m) im hinteren Obersulzbachtal.

Fünf Euro Spende für jeden bestiegenen Dreitausender Österreichs!

Salewa3000 - die Biwakschachtel am Großglocknerzoom

Im Jahr 1970 verbrachte Hermann Huber, der insgesamt vier Mal am Großglockner war, seine erste Nacht in der dortigen Biwakschachtel. Ziel war die Pallavicini-Rinne – damals noch eine klassische Eistour. Heute, fünfzig Jahre später, ist die Biwakschachtel am Großglockner in die Jahre gekommen und muss renoviert werden.

Der kleine, in den 50er Jahren erbaute Stützpunkt auf 3.205 Metern ist dringend sanierungsbedürftig – und zu klein. Es gibt keinen Tisch, keine Kochmöglichkeit, dafür an Tagen mit guten Bedingungen großen Platzmangel. Gerade einmal acht Personen können sich in das Biwak pferchen. „Wir haben so tolle Hütten am Glockner. Die Adlersruhe, die Stüdlhütte. Die sind alle tiptop hergerichtet – und dann haben wir die altersschwache Biwakschachtel am höchsten Berg Österreichs“, sagt Vittorio Messini, Bergführer der Kalser Bergführer und SALEWA Athlet. Neben der Renovierung der baufälligen Biwakschachtel am Großglockner ist für Vittorio ebenso ein großes Anliegen, dass Bergsteiger sich auf ihren Touren respektvoll gegenüber dem gesamten Umfeld verhalten und insbesondere keinen Müll am Berg hinterlassen.

Dreitausender besteigen – aber nachhaltig! Die sensiblen Ökosysteme der Alpen sind besonders anfällig für jede Art von Müll und Abfall. Nicht selten aus Unwissenheit lassen Bergsteiger, z. B. auf der hoch-frequentierten Glockner-Route, Abfall am Berg liegen. Dabei belasten und verändern Feucht- und Taschentücher sowie auch Obstschalen die sensiblen Ökosysteme der Alpen. Der Alpenverein fasst in seinem Kurzvideo „Nachhaltig wandern“ die unterschiedlichen Aspekte nachhaltigen Bergsteigens kurz und prägnant zusammen – siehe hier.

Tourenplanung – verantwortungsbewusst planen, respektvoll unterwegs sein!
Viele Anstiege auf die 784 Dreitausender in Österreich führen über vergletschertes Gebiet. Da ist die entsprechende Ausrüstung, ein fundiertes Wissen und Training absolut Pflicht. Man muss bei der Tourenplanung auch berücksichtigen, dass die Luft in dieser Höhe schon etwas „dünner“ wird. Dazu kommt auch noch, dass der ständige Rückgang unserer Gletscher viele Übergänge anspruchsvoller und gefährlicher macht. Man ist gut beraten, wenn man bei Hüttenwirten und Bergführern im Vorfeld Informationen über den Zustand der Wege einholt“, erklärt und empfiehlt Tom Rabl, Gründer der Alpinsportschule Pure Mountain.

Aktuelles aus dem Bergjournal

  • Die emilo Genusstour - Wandern und Baden am Wildbarren

    Genuss ist das, was uns verbindet. Unser Partner emilo Spezialitätenrösterei aus München stellt euch eine absolute Genusstour im Video vor. Eine Bergwanderung in den Bayerischen Voralpen mit einer herrlichen Bademöglichkeit in einem kleinen Bergsee mit wunderbar weichem, erquickendem Wasser. Eine typische Genusstour eben...

  • Auszeit zwischen Gipfeln & Stadt. Im MONDI Hotel Axams

    Sie planen eine Tour in die Innsbrucker Berge? Ins Stubai- oder Sellraintal? Zum Skifahren auf der Axamer Lizum, Tourengehen, Wandern, Biken oder Klettern? Wollen zwischendrin aber auch das inspirierende Flair von Innsbruck genießen? Durch die historischen Gässchen schlendern, auf Märkten einkaufen oder eine Ausstellung besichtigen?

  • Alpen-Süßklee

    Mit seinem locker-schopfigen Blütenstand gehört der Alpen-Süßklee zu den auffallendsten Blumen der Almwiesen. Sein Vorkommen ist jedoch auf die Zentralalpen beschränkt, da er kalkhaltigen Untergrund nicht verträgt. Er ist bis in große Höhen anzutreffen.

  • Tour de Landkreis - Radltour

    Die weltbekannte Tour de France ist heuer, im Juli 2020, wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Als „kleine Alternative“ für hiesige Radsportfreunde haben der Journalist Martin Becker und der Fotograf Thomas Rychly eine Radlrunde durch den Landkreis München ausgetüftelt - mit 141 Kilometern Länge, aufgeteilt in sechs Etappen mit familienfreundlicher Länge (je 20 bis 30 km).

  • Weißer Germer

    Bergsteiger und Wanderer gehen am Weißen Germer meist schnell vorbei. Zerrupft und zerfetzt ist er keine Pflanze, bei der man bewundernd verweilt. Die verlassenen Almen und nassen Wiesen, auf denen er bevorzugt wächst, laden nicht zum Verweilen ein.

  • 111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man gesehen haben muss

    Der Tourentipp-Autorin Asrtrid Süßmuth ist hier ein ganz besonders schönes Buch gelungen. Man spürt ihre Liebe zu den Bayerischen Bergen und so finden sich in diesem eben auch liebevoll und gründlich recherchiert und gestalteten Ratgeber viele Tipps zu Almen und Hütten, die man einfach als Perlen bezeichnen muss.

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Bild des Monats

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Spätsommer an der Medalgesalm

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Auf der Medalges Alm kann man nicht nur sehr gut einkehren und rasten, sondern auch wunderschöne Eindrücke sammeln.
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Moon riding high

Benutzer: picorito

Beschreibung: Über dem Tonalepass quittiert der Mond für heute seinen Dienst und macht Platz für einen neuen Sommertag im Nationalpark Adamello-Brenta.
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Sonnenuntergang in den Gardaseebergen

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Und immer wieder lockt der Süden. Und immer wieder hält er, was er verspricht. Auch im Süden des Gardasees findet man reizvolle Bergtouren in oft schon mediterran anmutender Natur.
Zum Touren-Bild des Monats...
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